Bungeoppang
Einheiten
Temperatur
Portionen
Zutaten
Teig
- 150 g Kuchenmehl (Type 405), oder Weizenmehl Type 550 gerundet
- 40 g Klebreismehl, Mochiko oder Chapssalgaru genannt gerundet
- 4 g Backpulver gerundet
- 1 g feines Salz gerundet
- 18 g Zucker gerundet
- 300 ml Vollmilch gerundet
- 28 g ungesalzene Butter, geschmolzen, oder neutrales Öl gerundet
Füllung
- 300 g süße rote Bohnenpaste, Patbang oder Anko, aus Dose oder Becher, etwa 35 g pro Stück gerundet
Für die Pfanne
- 15 ml neutrales Öl, zum Einfetten der Form gerundet
Zubereitung
Zubereitung
- Kuchenmehl, Klebreismehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel verquirlen. In einer separaten Schüssel oder einem Krug den Zucker in der Milch auflösen, dann die geschmolzene Butter einrühren.
- Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und glattrühren, bis der Teig dünn ist, eher wie Crêpe-Teig als wie Kuchenteig. Ein paar kleine Klümpchen sind kein Problem. Der Teig braucht keine Ruhezeit und kann sofort verarbeitet werden.
- Die fischförmige Form bei mittlerer bis niedriger Hitze auf beiden Seiten des Scharniers vorheizen, bis ein Tropfen Teig beim Kontakt sanft brutzelt. Beide Hälften leicht mit Öl einpinseln.
- Teig in jede Mulde füllen, bis sie etwa zu 70% gefüllt ist. Etwa 35 g (rund 1½ Esslöffel) rote Bohnenpaste in die Mitte geben, dann mit etwas mehr Teig bedecken, sodass Füllung und Schwanz gerade zugedeckt sind.
- Deckel schließen und die Form wenden, damit die obere Hälfte auch gart. 3 bis 4 Minuten backen, zurückwenden und die andere Seite weitere 2 bis 3 Minuten backen, bis beide Seiten tief goldbraun sind.
- Die Form vorsichtig öffnen und die Bungeoppang mit einer Gabel oder Essstäbchen auf ein Kuchengitter heben. Die Form leicht nachölen und mit dem restlichen Teig und der Füllung wiederholen.
- Warm servieren, am besten innerhalb weniger Minuten, nachdem sie von der Pfanne kommen, zu dritt in einer Tüte, wenn man es richtig machen will.
Hinweise
- Hier kommt dieselbe klappbare, fischförmige Form wie bei Taiyaki zum Einsatz (siehe das Taiyaki-Rezept dieser Seite), nur mit einem dünneren, eifreien Teig und einem Anteil Reismehl für eine knusprigere Kruste. Wer bereits eine Taiyaki-Form besitzt, kann sie hier ebenso verwenden, und umgekehrt. Eine gusseiserne oder Aluminium-Bungeoppang- oder Taiyaki-Form findet man nicht im gewöhnlichen deutschen Küchenfachgeschäft; sie taucht bei Amazon.de, bei japanischen und koreanischen Fachhändlern online und gelegentlich in gut sortierten Asia-Läden auf.
- Anders als Taiyaki-Teig wird dieser nicht ruhen gelassen. Eifreie Teige brauchen keine Ruhezeit, um das Gluten zu entspannen, und koreanische Straßenverkäufer mischen und backen direkt hintereinander. Nur glattrühren und mit dem Backen loslegen.
- Die Mulden gleichmäßig füllen und nicht überfüllen. Teig, der beim Schließen des Deckels aus der Naht austritt, brennt am Scharnier fest und lässt sich später nur mühsam abkratzen.
- Süße rote Bohnenpaste (auf Koreanisch Patbang, dasselbe Produkt, das als japanisches Anko verkauft wird) ist leichter zu finden als die Form. Die meisten Asia-Läden in deutschen Städten führen sie in Dosen oder Bechern. Falls nicht, ergeben zerdrückte Azukibohnen aus der Dose, bei niedriger Hitze mit Zucker eingedickt, einen brauchbaren Ersatz.
- Am besten heiß und frisch gemacht essen, der ganze Reiz liegt im Kontrast zwischen knuspriger Kruste und heißer, weicher Füllung, und die Kruste wird innerhalb von ein bis zwei Stunden bei Zimmertemperatur ledrig. Wer sie aufbewahren muss, bekommt mit ein paar Minuten in einer trockenen Pfanne oder im Toaster die Knusprigkeit größtenteils zurück. Sie frieren nicht so gut wie Taiyaki, da die dünnere Kruste beim Aufwärmen schneller weich wird, also nur so viele backen, wie am selben Tag gegessen werden.