Daifuku
Einheiten
Temperatur
Portionen
Zutaten
Mochi-Teig
- 90 g Klebreismehl, als Mochiko oder Shiratamako im asiatischen Lebensmittelladen erhältlich gerundet
- 38 g Zucker gerundet
- 135 ml Wasser gerundet
Füllung und Bestäuben
- 300 g süße rote Bohnenpaste (Anko), Koshian (glatt) oder Tsubuan (stückig), gekauft oder selbst gemacht gerundet
- 40 g Kartoffelstärke oder Speisestärke, zum Bestäuben; wird nicht vollständig aufgebraucht gerundet
Zubereitung
Zubereitung
- Klebreismehl und Zucker in einer mikrowellengeeigneten Schüssel verquirlen. Das Wasser einrühren, bis die Mischung völlig glatt ist und keine trockenen Klumpen mehr übrig sind.
- Die Schüssel locker mit Frischhaltefolie abdecken, dabei eine Lücke lassen, damit Dampf entweichen kann, und bei voller Leistung 1 Minute in der Mikrowelle erhitzen. Mit einem feuchten Silikonspatel gut umrühren, dabei Rand und Boden abkratzen.
- Erneut 1 Minute in der Mikrowelle erhitzen, wieder umrühren, dann in 30-Sekunden-Schritten weitererhitzen und dazwischen jeweils umrühren, bis der Teig von trübem Weiß zu glänzend und durchscheinend wechselt und sich zu einer einzigen klebrigen Masse zusammenzieht. Insgesamt etwa 3 Minuten, je nach Mikrowelle.
- Ein Blatt Backpapier großzügig mit Kartoffelstärke oder Speisestärke bestäuben. Den heißen Teig darauf stürzen und auch die Oberseite bestäuben. Mit einem Nudelholz oder bestäubten Fingerknöcheln den Teig gleichmäßig auf 3 bis 4 mm Dicke drücken oder ausrollen.
- Den Teig, noch auf dem Backpapier, auf ein Tablett oder einen Teller schieben und 15 Minuten kühlen, nur so lange, bis er sich angenehm anfassen lässt. Nicht länger kühlen, sonst wird er zu fest zum Formen.
- Während der Teig kühlt, das Anko in 9 Portionen von je etwa 33 g teilen und jede zwischen den Handflächen zu einer glatten Kugel rollen.
- Den Teig mit einem bemehlten Ausstecher oder einem Messer in 9 Kreise von etwa 9 cm Durchmesser schneiden, die Reste bei Bedarf erneut ausrollen. Die überschüssige Stärke von jedem Kreis abbürsten.
- Jeweils einen Kreis nehmen und eine Anko-Kugel in die Mitte setzen. Die Ränder hochziehen und über die Füllung legen, oben zusammendrücken, um sie vollständig zu verschließen. Der Teig dehnt sich leicht, also vorsichtig arbeiten und dünne oder eingerissene Stellen mit einem Teigrest ausbessern.
- Die verschlossene Naht mit etwas mehr Stärke bestäuben und das Daifuku mit der Naht nach unten ablegen. Mit dem Rest ebenso verfahren, dann überschüssige Stärke vor dem Servieren abbürsten.
Hinweise
- Der Teig ist vor dem Abkühlen sehr klebrig. Hände, Backpapier und Werkzeuge während der ganzen Zeit gut mit Stärke bestäubt halten und zügig arbeiten, sobald er kühl genug zum Anfassen ist.
- Daifuku trocknen schnell aus und werden hart. Sie schmecken am besten am Tag der Zubereitung und sind selbst in einer luftdichten Dose bei kühler Raumtemperatur am nächsten Tag spürbar fester.
- Fertige Daifuku nicht kühlen, außer bei sehr heißem Wetter. Die Kälte macht den Reiskuchen unangenehm hart; falls doch nötig, jedes Stück einwickeln und vor dem Essen wieder auf Raumtemperatur bringen lassen.
- Gekauftes Anko variiert stark in Süße und Feuchtigkeit. Fühlt es sich sehr weich an, kurz kühlen, damit es beim Formen als Kugel seine Form hält.
- In diesem Rezept kommt an keiner Stelle ein Backofen zum Einsatz: Die einzige Hitze ist der kurze Mikrowellenschritt, der den Reismehlteig selbst gart.