Dorayaki (japanische Honigpfannkuchen mit Rotbohnenpaste)
Einheiten
Temperatur
Portionen
Zutaten
Teig
- 4 große Eier gerundet
- 135 g Zucker gerundet
- 42 g Honig gerundet
- 160 g Weizenmehl gerundet
- 5 g Backpulver gerundet
- 15 ml Wasser, je nach Bedarf mehr, um den Teig geschmeidiger zu machen gerundet
Für die Pfanne
- 5 ml neutrales Öl, zum Einfetten der Pfanne zwischen den Durchgängen gerundet
Füllung
- 500 g süße Adzukibohnenpaste (Anko), gekauft oder selbstgemacht, zimmerwarm, damit sie sich leicht verstreichen lässt gerundet
Zubereitung
Zubereitung
- Eier, Zucker und Honig verquirlen, bis die Masse hell und deutlich dicker geworden ist, etwa 2 bis 3 Minuten von Hand oder mit dem Mixer.
- Mehl und Backpulver über die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben, nur bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Abdecken und 30 Minuten kühl stellen; alles zwischen 15 Minuten und 1 Stunde funktioniert, und diese Ruhezeit ist es, die die Pfannkuchen aufgehen und ihre Form halten lässt.
- Das Wasser einrühren, um den Teig auf eine dickflüssige, gießbare Pfannkuchen-Konsistenz zu bringen. Sitzt er noch zu steif auf dem Löffel, löffelweise etwas mehr Wasser unterrühren.
- Eine beschichtete Pfanne etwa 5 Minuten bei niedrigster Stufe vorheizen, damit sich die Hitze verteilt, dann auf mittlere bis niedrige Stufe hochstellen. Mit etwas Öl und Küchenpapier ausreiben.
- Für jeden Pfannkuchen etwa 3 Esslöffel Teig in die Pfanne geben und zu einem Kreis von etwa 8 cm Durchmesser auslaufen lassen. Backen, bis die ganze Oberfläche Blasen wirft und die Ränder eher trocken als feucht aussehen, etwa 60 bis 90 Sekunden.
- Wenden und die zweite Seite goldbraun backen, etwa 20 bis 30 Sekunden. Mit der schönen Seite nach oben auf einen Teller heben und locker mit einem feuchten Küchentuch abdecken, während die restlichen Pfannkuchen backen; die Pfanne zwischendurch leicht nachfetten. Am Ende sollten es 12 Pfannkuchen sein.
- Sobald die Pfannkuchen abgekühlt sind, eine dicke Schicht Anko, etwa 2 bis 3 Esslöffel, auf die flache Seite eines Pfannkuchens streichen und in der Mitte etwas höher auftragen, damit sich das Sandwich wölbt. Mit einem zweiten Pfannkuchen, flache Seite nach unten, bedecken und ganz leicht andrücken, damit es hält.
- Am selben Tag servieren oder jedes Dorayaki einzeln einwickeln.
Hinweise
- Die Ruhezeit des Teigs nicht auslassen. Sie lässt das Mehl quellen und das Backpulver gleichmäßig wirken, und ein ausgeruhter Teig hält in der Pfanne eine runde, gewölbte Form, statt breit auszulaufen.
- Die Hitze wirklich bei mittel-niedrig halten. Dieser Teig ist süß genug, um schnell zu bräunen, und eine zu heiße Pfanne verbrennt die Außenseite, bevor die Mitte durchgegart ist.
- Eingewickelt halten sie sich bei Raumtemperatur bis zu 2 Tage, oder im Gefrierfach bis zu einem Monat; vor dem Essen bei Raumtemperatur auftauen lassen.
- Anko (süße Rotbohnenpaste, meist aus Azukibohnen) findet man nicht im Regal bei Rewe oder Edeka. In asiatischen Lebensmittelgeschäften ist sie in den meisten deutschen Städten erhältlich, in der Dose oder im Becher, sowohl japanische als auch koreanische Marken führen sie, und das ist der einfachste Weg, wenn ein solcher Laden in der Nähe ist. Ohne Zugang dazu funktioniert getrocknete Azukibohne als Ersatz (im Bio- oder Reformhaus als “Adzukibohnen” oder “Aduki-Bohnen” erhältlich, Rapunzel ist eine gängige Marke), weichgekocht und anschließend mit Zucker zu einer dicken Paste eingekocht. Damit trifft man den grundlegenden Geschmack, aber die selbstgemachte Version wird gröber und weniger glatt als die glänzende, industriell verarbeitete Paste aus der Dose, also eher eine rustikale Variante als eine exakte Kopie erwarten.