Hongkong-Eierwaffel
Einheiten
Temperatur
Portionen
Zutaten
Teig
- 2 große Eier gerundet
- 130 g Zucker gerundet
- 150 g Weizenmehl Type 405 gerundet
- 25 g Speisestärke, Tapiokastärke, falls vorhanden gerundet
- 6 g Backpulver gerundet
- 1 g feines Salz, eine Prise gerundet
- 30 g ungesüßte Kondensmilch, oder Vollmilch gerundet
- 140 ml Wasser gerundet
- 30 ml neutrales Öl gerundet
- 5 ml Vanilleextrakt gerundet
Für die Form
- 15 ml neutrales Öl, zum Einfetten der Form gerundet
Zubereitung
Zubereitung
- Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz in eine Schüssel sieben und verquirlen.
- In einer separaten Schüssel die Eier und den Zucker verquirlen, bis sich der Zucker größtenteils gelöst hat und die Mischung heller wird, etwa 1 Minute.
- Die Kondensmilch und das Wasser nach und nach einrühren, bis die Mischung glatt ist.
- Die trockenen Zutaten in zwei Portionen einrühren, nur so lange verquirlen, bis keine Klümpchen mehr da sind. Nicht zu lange rühren.
- Öl und Vanilleextrakt einrühren, bis der Teig glatt und gießfähig ist, etwa von der Konsistenz eines dünnen Pfannkuchenteigs.
- Abdecken und mindestens 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen, oder über Nacht im Kühlschrank (vor dem Backen wieder auf Raumtemperatur bringen). So kann das Mehl vollständig quellen und sich das Backpulver setzen, damit die Kugeln beim Backen ihre Form halten, statt flach zusammenzufallen.
- Die Eierwaffelform auf beiden Seiten bei mittlerer Hitze erhitzen, dann beide Innenflächen dünn mit Öl bepinseln. Mit einer Kelle Teig in die Wabenmulden füllen, bis diese etwa zu drei Vierteln gefüllt sind, die Form fest schließen und sofort wenden, damit der Teig auch in die obere Hälfte läuft.
- Backen, dabei die ganze Form alle 1 bis 2 Minuten wenden und über der Flamme kreisen lassen, damit die Hitze gleichmäßig bleibt, bis beide Seiten tief goldbraun und knusprig sind, insgesamt etwa 5 bis 7 Minuten. Vorsichtig öffnen, um nachzusehen; ist die Unterseite noch blass, die Form schließen und eine weitere Minute backen.
- Die Waffel zügig auf ein Kuchengitter stürzen, damit sie als ein zusammenhängendes Stück herauslöst. Mit dem restlichen Teig wiederholen, die Form dabei jedes Mal neu einölen.
- Jede Waffel noch warm und biegsam in der Mitte falten, wie einen Taco, und heiß vom Eisen essen, dabei die Kugeln beim Essen auseinanderziehen.
Hinweise
- Die Form ist entscheidend, und die wenigsten Hobbyköche in Deutschland besitzen eine: Dieses Rezept setzt eine klappbare, gusseiserne Hongkong-Eierwaffelform voraus (ein Gai-Daan-Zai-Eisen), ein Spezialgerät, das man nicht im gewöhnlichen Küchenfachgeschäft findet. Ohne eine solche Form kommen eine Æbleskiver-Pfanne oder eine Takoyaki-Pfanne der echten Form näher als alles andere, weil beide den Teig in einzelnen runden Mulden garen statt in einem flachen Raster, auch wenn sich die Mulden nicht zu dem zusammenhängenden Wabenblech verbinden, das Straßenhändler in einem Stück vom Eisen ziehen. Ein gewöhnliches flaches Waffeleisen backt aus dem Teig etwas, das richtig schmeckt, aber wie keine Eierwaffel aussieht; es verfehlt den ganzen Sinn des Gerichts, die knusprig-schaligen, luftgefüllten Kugeln, also sollte man diesen Weg als Waffel aus Pfannkuchenteig betrachten und nicht als echten Ersatz.
- Warm essen, in der Mitte gefaltet wie einen Taco, innerhalb weniger Minuten nach dem Backen. Beim Abkühlen wird die Schale weich, und der größte Teil des Reizes ist nach 20 Minuten verschwunden.
- Neue gusseiserne Formen brauchen zwei bis drei “Einbrenn”-Durchgänge, bevor sich die Waffeln sauber lösen. Rechnen Sie damit, dass die ersten ein bis zwei etwas ankleben.
- Die Mulden nicht überfüllen. Der Teig dehnt sich durch Backpulver und eingeschlossenen Dampf stark aus, und überfüllte Mulden drücken Teig entlang der Naht heraus, wodurch die beiden Formhälften beim Zuklappen verkleben können.