Klepon (Pandan-Reisbällchen mit Palmzucker)
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Portionen
Zutaten
Teig
- 200 g Klebreismehl, auch als Süßreismehl oder Tepung Ketan erhältlich, nicht mit normalem Reismehl zu verwechseln gerundet
- 180 ml Wasser, Zimmertemperatur gerundet
- 4 g Pandan-Paste, etwa 1 TL, für Farbe und Aroma gerundet
- 1 g feines Salz gerundet
Füllung
- 75 g Palmzucker (Gula Jawa), in etwa 1 cm große Würfel geschnitten gerundet
Kokosnuss-Ummantelung
- 150 g frisch geriebene Kokosnuss, oder aufgetaute tiefgekühlte geriebene Kokosnuss gerundet
- 2 g feines Salz gerundet
- 1 Pandanblatt, zu einem Knoten gebunden (optional) gerundet
Zubereitung
Zubereitung
- Die Pandan-Paste im Wasser verrühren, bis sie sich auflöst. In einer Schüssel das Klebreismehl mit dem Salz mischen, dann das Pandan-Wasser nach und nach hineingießen und von Hand kneten, bis ein glatter, weicher Teig entsteht, der beim Zusammendrücken nicht reißt. Bei zu trockenem, festem Teig einen Schuss mehr Wasser zugeben, bei zu klebrigem Teig etwas mehr Mehl.
- Den Palmzucker in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
- Walnussgroße Stücke Teig abzupfen (etwa 15 g) und zu Kugeln rollen. Jede Kugel in der Handfläche zu einer Scheibe flach drücken, ein Stück Palmzucker in die Mitte drücken, dann die Teigränder über dem Zucker zusammenziehen und fest zusammenkneifen, um ihn zu verschließen. Die verschlossene Kugel erneut zwischen den Handflächen glatt rollen, ohne sichtbare Naht oder dünne Stelle: Genau dort würde die Kugel im kochenden Wasser aufplatzen und der Zucker herauslaufen, statt geschmolzen im Inneren zu bleiben.
- Einen großen Topf Wasser sprudelnd zum Kochen bringen. Die Klepon portionsweise hineingeben, ohne den Topf zu überfüllen, damit sie sich bewegen können, ohne aneinander zu kleben. Kochen, bis sie aufsteigen und an die Oberfläche schwimmen, 5 bis 8 Minuten, dann noch 2 bis 3 Minuten weiterkochen lassen, damit der Palmzucker im Inneren vollständig schmilzt. Mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen.
- Während die Klepon kochen, die geriebene Kokosnuss mit dem Salz und dem verknoteten Pandanblatt, falls verwendet, 5 bis 10 Minuten dämpfen, bis sie durchgewärmt und leicht glänzend ist. Auf einem Teller ausbreiten.
- Die warmen, gerade abgetropften Klepon durch die gedämpfte Kokosnuss wälzen, solange sie noch etwas klebrig sind, dabei sanft andrücken, damit sie rundum bedeckt sind. Eine Gabel oder einen zweiten Löffel statt der Finger verwenden, falls sie zu heiß zum Anfassen sind. Sofort servieren.
Hinweise
- Pandan-Paste oder -Extrakt gibt es in asiatischen Lebensmittelläden in ganz Deutschland, meist als grüne “Pandan-Paste” oder “Pandan-Aroma” in der Flasche, neben den anderen südostasiatischen Backzutaten. Frische Pandanblätter, mit dem Wasser püriert und abgeseiht, sind traditioneller und geben ein grasigeres Aroma, aber die Paste ist hier deutlich leichter zu finden und funktioniert gut. Ohne beides schmecken die Klepon genauso, kommen aber blass statt grün heraus.
- Palmzucker (in Indonesien Gula Jawa, in Malaysia Gula Melaka) wird als harte, dunkle Scheiben oder Blöcke verkauft, ebenfalls im asiatischen Lebensmittelladen erhältlich. Brauner Rohrzucker ist ein echter Ersatz, aber ein anderer: Er schmilzt zu einem schlicht süßen Sirup statt der rauchigen Karamelltiefe von Palmzucker. Falls Sie ihn verwenden, die Stücke etwas größer schneiden, da er eher weich wird, statt als feste, geschmolzene Tasche zu bleiben.
- Klepon sind eine Speise für den gleichen Tag. Der Teig wird zäh und die Kokosummantelung trocknet aus und wird bis zum nächsten Tag ledrig, also kurz vor dem geplanten Essen zubereiten und innerhalb weniger Stunden servieren.