Apfelrahmkuchen, zum Servieren angerichtet
KI-generiertes Bild

Apfelrahmkuchen

Ein Mürbeteigboden mit fächerförmig ausgelegten Apfelscheiben und einem Sahne-Ei-Guss übergossen, der zu einem weichen, kaum stockenden Wackeln backt, näher an einem gebackenen Käsekuchen als an einer Obsttarte. Er braucht einen eher langsamen Ofen und wirklich Zeit zum Kühlen vor dem Anschneiden, sonst läuft der Guss.

Vorbereitung30 Min.
Garzeit55 Min.
Ruhezeit120 Min.
Ofen175°C
Portionen12
Kochmodus

Christophs Apfelrahmkuchen, geschrieben, um den Guss zu einem weichen Wackeln zu backen statt zu einer festen, quicheartigen Konsistenz.

Zutaten

Geschrieben für: 26 cm runde Form

Einheiten
Temperatur
Portionen
12

Boden

  • 200 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 g feines Salz
  • 100 g kalte Butter, gewürfelt
  • 1 Ei

Äpfel und Rahmguss

  • 700 g Äpfel, geschält, entkernt, dünn geschnitten
  • 15 ml Zitronensaft
  • 3 Eier
  • 300 ml Sahne
  • 80 g Zucker
  • 15 g Speisestärke
  • 5 ml Vanilleextrakt

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Die kalte Butter mit Mehl, Zucker und Salz zu groben Streuseln verreiben, dann das Ei nur so weit einarbeiten, bis ein Teig entsteht. In eine 26-cm-Springform drücken, etwa 3 cm an den Seiten hoch, und 20 Minuten kühlen.
  2. Bei 200 °C 12 Minuten blindbacken, bis hellgolden, dann den Ofen auf 175 °C herunterstellen.
  3. Die Apfelscheiben mit dem Zitronensaft mischen, damit sie nicht braun werden, dann in überlappenden Kreisen über dem Boden auslegen.
  4. Eier, Sahne, Zucker, Speisestärke und Vanille glatt verquirlen, dann gleichmäßig über die Äpfel gießen.
  5. Bei 175 °C 45 bis 50 Minuten backen, bis der Guss an den Rändern fest ist und in der Mitte noch sanft als ein Stück wackelt. Locker mit Folie abdecken, falls die Oberfläche bräunt, bevor die Mitte stockt.
  6. 20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mindestens 2 Stunden kühlen, bevor der Rand gelöst und angeschnitten wird, der Guss braucht diese Zeit, um fest genug für einen sauberen Schnitt zu werden.

Hinweise

  • Der Guss sollte beim Herausnehmen noch wackeln. Ein bis zur völligen Festigkeit gebackener Kuchen ist beim Abkühlen bereits übergart, und die Textur wird gummiartig statt weich.
  • Vor dem Anschneiden richtig kühlen. Warm angeschnitten läuft der Guss statt seine Form zu halten, kalt schneidet er so sauber wie ein Käsekuchen.
  • Die dünn geschnittenen, überlappenden Apfelscheiben statt sie flach in einer festen Schicht auszulegen, lassen den Guss richtig dazwischen und darum herum stocken, statt unter einer festen Fruchtschicht stehen zu bleiben.
  • Er hält sich 3 Tage im Kühlschrank, abgedeckt, und ist kalt direkt aus dem Kühlschrank sehr gut, anders als die meisten Kuchen.

Zutaten-Alternativen

  • Ein fester, säuerlicher Apfel wie Elstar oder Braeburn hält seine Scheiben beim Backen besser als eine sehr weiche Sorte, die im Guss zusammenfallen kann.
  • Sahne kann eine Mischung aus Sahne und Vollmilch sein, für einen etwas leichteren Guss, der allerdings weniger reichhaltig stockt.
  • Eine Prise Zimt über den Äpfeln, bevor der Guss dazukommt, ist eine verbreitete und angenehme Ergänzung.
  • Für eine festere, quicheartigere Textur, falls das bevorzugt wird, die Backzeit 10 Minuten über das Wackelstadium hinaus verlängern, der Geschmack trägt so oder so.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das Backen des Gusses zu einem weichen Wackeln statt fester Konsistenz ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

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