Eine curry-gewürzte australische Fleischpastete, aufgeschnitten mit Blick auf Hackfleisch und Erbsen in Currysauce, dampfend
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Aussie Curry Pie

Der curryhaltige Cousin der klassischen australischen Fleischpastete, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer zu einer glatten Paste püriert und hart in den Gewürzen angebraten, bevor das Hackfleisch dazukommt, statt als gehackte Stücke, denn eine Paste überzieht jede Hackfleischfaser mit Currygeschmack, wo gehackte Aromaten Taschen aus purem Fleisch dazwischen lassen. Blätterteig oben und unten hält die Pastete leichter als das mürbeteigbasierte Original, was zur gewürzten Füllung passt.

Vorbereitung40 Min.
Garzeit40 Min.
Ruhezeit60 Min.
Portionen4
Kochmodus

Christophs Aussie Curry Pie, die Aromaten zu einer Paste püriert und hart angebraten, damit jede Hackfleischfaser den Currygeschmack aufnimmt.

Zutaten

Geschrieben für: 12 cm runde Form

Einheiten
Temperatur
Portionen
4

Currypaste

  • 150 g Zwiebel, grob geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 20 g frischer Ingwer, geschält
  • 25 g Currypulver
  • 30 ml neutrales Pflanzenöl

Füllung

  • 600 g Rinderhackfleisch
  • 25 g Mehl
  • 400 ml Rinderbrühe
  • 150 g tiefgekühlte Erbsen
  • nach Geschmack feines Salz

Teig

  • 640 g Blätterteig, fertig ausgerollt, gekauft
  • 1 Ei, verquirlt, zum Bestreichen

Zubereitung

  1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in einer Küchenmaschine zu einer glatten Paste pürieren.
  2. Das Öl in einer breiten Pfanne bei mittelhoher Hitze erhitzen. Die Paste mit dem Currypulver 4 bis 5 Minuten anbraten, oft rühren, bis duftend und an den Pfannenrändern leicht ansetzend.
  3. Das Hackfleisch zugeben und garen, dabei gut zerkleinern, bis nicht mehr rosa. Das Mehl einrühren und 1 Minute garen.
  4. Die Brühe zugeben. 15 bis 20 Minuten offen köcheln, gelegentlich rühren, bis dick genug, um eine Spur auf dem Löffelrücken zu halten. Die Erbsen einrühren und mit Salz würzen.
  5. Die Füllung auf ein Blech streichen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann mindestens 30 Minuten kühlen, bis vollständig kalt.
  6. Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. Den Blätterteig etwa 3 mm dick ausrollen und 4 Boden- und 4 Deckelkreise ausschneiden, die Böden etwas größer.
  7. 4 einzelne Pastetenförmchen mit den Bodenkreisen auslegen. Die kalte Füllung darauf verteilen.
  8. Mit den Deckelkreisen belegen und die Ränder zum Versiegeln andrücken. Mit verquirltem Ei bestreichen und je ein kleines Dampfloch hineinschneiden.
  9. 25 bis 30 Minuten backen, bis rundum aufgegangen und tief goldbraun.

Zubereitung im Thermomix

  1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in den Mixtopf geben. 5 Sek./Stufe 7 zerkleinern, bis eine glatte Paste entsteht.
  2. Das Öl und Currypulver zugeben. 4 Min./100°C/Stufe 1 anschwitzen, bis duftend.
  3. Mit der Füllung auf dem Herd wie in der Handmethode fortfahren, ab Schritt 3.

Hinweise

  • Die Aromaten zu einer Paste pürieren statt hacken. Eine Paste überzieht jede Hackfleischfaser mit Currygeschmack beim Anbraten, gehackte Zwiebel, Knoblauch und Ingwer lassen Taschen aus purem Fleisch zwischen den Stücken.
  • Die Paste hart anbraten, bevor das Hackfleisch dazukommt. Rohes Currypulver schmeckt staubig und bitter, ein richtiges Anbraten in Öl entfaltet die Gewürze zu etwas Runderem und Duftenderem.
  • Die Füllung vollständig abkühlen, bevor die Pasteten gefüllt werden, genau wie bei der klassischen Fleischpastete, damit der Boden nicht matschig wird.
  • Sie frieren ungebacken gut ein, genau wie die anderen Aussie-Pasteten hier.

Zutaten-Alternativen

  • Ein mildes Currypulver hält es familienfreundlich, eine scharfe Madras-Mischung passt für echte Schärfe-Liebhaber.
  • Gewürfelte Möhre, mit dem Hackfleisch zugegeben, ist eine übliche Ergänzung neben den Erbsen.
  • Rinderhackfleisch kann durch Lamm- oder Hähnchenhackfleisch ersetzt werden.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das Pürieren der Aromaten zu einer Paste und das harte Anbraten, damit jede Hackfleischfaser den Currygeschmack aufnimmt, sind Christophs eigene Entscheidungen.

Von Christoph Mayer

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