Basilikum-Knödel mit Ratatouille, zum Servieren angerichtet
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Basilikum-Knödel mit Ratatouille

Weiche Grießknödel mit frischem Basilikum durchzogen, sanft in kaum merklich köchelndem Wasser pochiert, serviert über einem rustikalen Ratatouille, bei dem jedes Gemüse separat gegart wird, bevor es zusammenkommt, damit nichts zerfällt. Die Knödel bei zu starkem Kochen zu pochieren ist die häufigste Art, sie auseinanderfallen zu lassen.

Vorbereitung35 Min.
Garzeit40 Min.
Ruhezeit20 Min.
Portionen4
Kochmodus

Christophs Basilikum-Knödel, das Ratatouille-Gemüse separat gegart, bevor es zusammenkommt, damit nichts zu Brei zerfällt.

Zutaten

Geschrieben für: 4 L Topf

Einheiten
Temperatur
Portionen
4

Basilikum-Knödel

  • 250 g Quark
  • 2 Eier
  • 150 g Grieß
  • 30 g frisches Basilikum, fein gehackt
  • 30 g geriebener Hartkäse
  • 6 g feines Salz

Ratatouille

  • 200 g Zucchini, gewürfelt
  • 200 g Aubergine, gewürfelt
  • 200 g rote Paprika, gewürfelt
  • 150 g Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g gehackte Tomaten
  • 50 ml Olivenöl
  • 2 g getrockneter Thymian
  • nach Geschmack feines Salz

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Quark und Eier verquirlen. Grieß, Basilikum, Käse und Salz einrühren, zu einem gleichmäßigen, leicht klebrigen Teig mischen. Abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen, der Grieß braucht diese Zeit, um die Feuchtigkeit vollständig aufzunehmen, das festigt die Mischung.
  2. Währenddessen ein Drittel des Olivenöls in einer großen Pfanne erhitzen und die Zucchini bei mittelhoher Hitze braten, 5 Minuten, bis leicht gebräunt. Herausnehmen und beiseitestellen.
  3. Separat mit der Aubergine und dann der Paprika wiederholen, jeweils mit etwas mehr Öl, jedes Gemüse für sich braten, bis leicht gefärbt, dann herausnehmen.
  4. In derselben Pfanne Zwiebel und Knoblauch im restlichen Öl 4 Minuten anschwitzen. Tomaten und Thymian zugeben, 10 Minuten köcheln, dann die gegarte Zucchini, Aubergine und Paprika wieder unterheben. Sanft durchwärmen und mit Salz würzen.
  5. Einen großen Topf gut gesalzenes Wasser zum kaum merklichen Simmern bringen, nicht zum sprudelnden Kochen. Den Knödelteig mit nassen Händen zu 12 Kugeln formen und sanft hineingleiten lassen.
  6. 12 Minuten unbedeckt pochieren, bis sie schwimmen und bei Druck fest sind. Mit einem Schaumlöffel herausheben und kurz abtropfen lassen. Über dem Ratatouille servieren.

Hinweise

  • Jedes Ratatouille-Gemüse separat garen, bevor es zusammenkommt. Zucchini, Aubergine und Paprika geben Wasser ab und garen unterschiedlich schnell, von Anfang an zusammen geköchelt wird die ganze Pfanne zu einem wässrigen Brei statt eigenständiger, weicher Stücke.
  • Die Knödel bei kaum merklichem Simmern pochieren, nie bei sprudelndem Kochen. Starkes Kochen stößt die Knödel gegeneinander und gegen die Topfwände, das lässt sie auseinanderfallen, sanftes, kaum bewegtes Wasser hält sie zusammen.
  • Den Knödelteig vor dem Formen ruhen lassen. Die Ruhe zu überspringen lässt den Grieß beim Garen noch Feuchtigkeit aufnehmen, das kann sie im Wasser auseinanderfallen lassen.
  • Das Ratatouille hält sich 4 Tage im Kühlschrank, die Knödel am besten frisch pochieren, der geformte, ungepochierte Teig lässt sich aber ein paar Stunden im Voraus kühlen.

Zutaten-Alternativen

  • Quark kann gut abgetropfte Ricotta sein für eine etwas andere, aber immer noch funktionierende Knödeltextur.
  • Geriebener Hartkäse in den Knödeln ist optional, gibt aber herzhafte Tiefe.
  • Frischer Oregano oder eine mediterrane Kräutermischung können den Thymian im Ratatouille ergänzen oder ersetzen.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das separate Garen des Ratatouille-Gemüses, bevor es zusammenkommt, damit nichts zu Brei zerfällt, ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

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