Bohnenlaibchen mit Paprikaragout, zum Servieren angerichtet
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Bohnenlaibchen mit Paprikaragout (vegan)

Kleine weiße Bohnenlaibchen, serviert über einem langsam gekochten Paprikaragout, die Paprika weit über bissfest hinaus gegart, bis sie wirklich zu einer dicken, konfitüreartigen Sauce zerfallen ist, das unterscheidet ein Ragout von einem schnellen Anbraten. Die zerdrückten Bohnen vor dem Formen kurz abtropfen zu lassen ist es, was die Laibchen davon abhält, zu nass zum Zusammenhalten in der Pfanne zu sein.

Vorbereitung25 Min.
Garzeit40 Min.
Ruhezeit20 Min.
Portionen4
Kochmodus

Christophs Bohnenlaibchen mit Paprikaragout, die Paprika weit über bissfest hinaus zu einem echten Ragout gegart.

Zutaten

Einheiten
Temperatur
Portionen
4

Paprikaragout

  • 500 g rote Paprika, in Streifen geschnitten
  • 150 g Zwiebel, fein gewürfelt
  • 30 ml Olivenöl
  • 200 g gehackte Tomaten
  • 10 g Paprikapulver edelsüß
  • nach Geschmack feines Salz

Bohnenlaibchen

  • 400 g weiße Bohnen, abgetropft, aus der Dose
  • 50 g Semmelbrösel
  • 15 g frische Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30 ml neutrales Pflanzenöl, zum Anbraten in der Pfanne
  • nach Geschmack feines Salz

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Das Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel 4 Minuten anschwitzen, dann die Paprikastreifen zugeben und 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen.
  2. Tomaten und Paprikapulver zugeben. Die Hitze reduzieren und 25 bis 30 Minuten sanft unter gelegentlichem Rühren köcheln, bis die Paprika vollständig zu einer dicken, konfitüreartigen Sauce zerfallen ist. Mit Salz würzen.
  3. In der Zwischenzeit die weißen Bohnen grob mit einer Gabel zerdrücken. 10 Minuten in einem Sieb stehen lassen, um überschüssige Flüssigkeit abzutropfen, dann mit Semmelbröseln, Petersilie, Knoblauch und Salz verbinden. Gründlich mischen.
  4. Zu 8 kleinen Laibchen formen. 20 Minuten kühlen.
  5. Das Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Laibchen 3 bis 4 Minuten pro Seite braten, bis goldbraun und fest.
  6. Die Laibchen über dem Paprikaragout servieren.

Hinweise

  • Das Ragout weit über bissfest hinaus garen. Ein Ragout wird durch langes, langsames Garen definiert, das das Gemüse zu einer dicken, zusammenhängenden Sauce zerfallen lässt, zu früh gestoppt bleibt es ein Paprika-Anbraten, kein Ragout.
  • Die zerdrückten Bohnen vor dem Formen der Laibchen abtropfen lassen. Bohnen halten überraschend viel Flüssigkeit, diesen Schritt zu überspringen lässt die Mischung zu nass, um in der Pfanne zusammenzuhalten.
  • Die geformten Laibchen vor dem Anbraten kühlen, aus demselben Grund hält die angebratene Textur besser, sobald sie fest geworden sind.
  • Das Ragout hält und wärmt sich 3 Tage gut auf, die Laibchen sind frisch gebraten am besten, können aber in einer heißen, trockenen Pfanne aufgewärmt werden.

Zutaten-Alternativen

  • Weiße Bohnen können Kichererbsen sein, genauso zerdrückt.
  • Eine Prise geräuchertes Paprikapulver im Ragout gibt Tiefe.
  • Ein Schuss Rotweinessig, ins fertige Ragout gerührt, frischt es auf.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das weite Übergaren der Paprika über bissfest hinaus zu einem echten Ragout ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

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