Eine weite flache Schale dünnes, gießfähiges türkisches Cacık mit fein gewürfelter Gurke darin, getrockneter Minze obenauf und Olivenöltropfen, ein Löffel liegt darin
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Cacık

Die türkische Version, und bewusst kein Dip. Mit Wasser so weit verdünnt, dass man sie fast trinken kann, mit getrockneter Minze statt Dill und gewürfelter statt geriebener Gurke. Kalt zu allem Gegrillten, in einer Schale mit Löffel.

Vorbereitung15 Min.
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Ruhezeit60 Min.
Portionen6
Kochmodus

Klassische türkische Methode, verdünnt und von Minze geführt

Zutaten

Einheiten
Temperatur
Portionen
6

Cacık

  • 500 g Naturjoghurt, hier ist normaler Joghurt richtig, kein griechischer, weil er ohnehin verdünnt wird
  • 200 ml kaltes Wasser, nach und nach zugeben, bis die Konsistenz stimmt
  • 250 g Salatgurke, fein gewürfelt, nicht gerieben; die Textur ist der Punkt
  • 2 Knoblauchzehen, mit etwas Salz zerdrückt
  • 6 g getrocknete Minze, getrocknet, nicht frisch, und genau das macht es türkisch
  • 20 ml Olivenöl, zum Schluss darübergegossen, damit es in Tropfen liegt
  • 6 g feines Salz
  • nach Geschmack getrocknete Chiliflocken, Aleppo-Pfeffer, wenn vorhanden

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Die Gurke klein würfeln, etwa 5 mm, mit Schale. Nicht reiben. Cacık isst man mit dem Löffel, und die Stücke soll man finden; geriebene Gurke verschwindet im Joghurt und man hat dünnes Tzatziki gemacht.
  2. Die Gurke leicht salzen und 10 Minuten stehen lassen, dann abgießen, was sich sammelt. Das ist eine viel mildere Fassung des Tzatziki-Schritts, denn hier ist etwas Gurkenwasser willkommen.
  3. Den Knoblauch mit einer Prise Salz zu einer Paste zerdrücken.
  4. Den Joghurt glatt rühren, dann das kalte Wasser in Etappen zugeben, bis es wie Sahne gießt. Wie viel es braucht, hängt ganz vom Joghurt ab, also nach und nach statt auf einmal.
  5. Die getrocknete Minze zwischen den Handflächen zerreiben, wenn sie hineinkommt, das weckt sie auf.
  6. Mindestens eine Stunde kalt stellen und sehr kalt servieren, mit dem Öl darüber und Chiliflocken obenauf.

Hinweise

  • Absichtlich dünn. In der Türkei kommt das in einer Schale mit Löffel, neben Gegrilltes, Pilav oder Börek, und im Hochsommer wird es noch dünner gemacht und getrunken. Es ist kein misslungener Dip.
  • Getrocknete Minze, niemals frische. Das ist die eine Zutat, die Cacık von Tzatziki trennt. Getrocknete Grüne Minze ist trockener und fast teeartig, frische Minze schmeckt grün und hier falsch.
  • Normaler Joghurt, kein griechischer. Man verdünnt ohnehin, also ist teurer dicker Joghurt hier Geld im Ausguss. Wer griechischen da hat, braucht mehr Wasser.
  • Die nahen Verwandten. Ayran ist das Getränk, dieselbe Idee ohne Gurke und mit mehr Salz. Haydari ist die dicke Version mit mehr Kräutern, und die ist ein Dip.
  • Am selben Tag essen. Anders als Tzatziki wird es über Nacht nicht besser; die Gurke wird weich und es trennt sich.

Zutaten-Alternativen

  • Aleppo-Pfeffer ist mild, fruchtig und leicht süß und gehört obendrauf. Normale Chiliflocken sind schärfer und kantiger, also weniger nehmen.
  • Frische Minze, wenn wirklich nichts anderes da ist, in dreifacher Menge, aber das Ergebnis ist eine andere und weniger interessante Schale.

Verwendete Quellen

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Verwendete Quellen

Von Christoph Mayer

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