Karottenkuchen-Frühstückskekse
Weiche Haferkekse mit Karotten, Walnüssen, Rosinen und warmen Gewürzen, gebunden mit einer zurückhaltenden Menge Ahornsirup.
Vorbereitung20 Min.
Garzeit18 Min.
Ruhezeit25 Min.
Ofen180°C
Portionen12
Eigenständige, recherchierte Adaption nach den Proportionen für Frühstückskekse der Canadian Living Test Kitchen
Zutaten
Geschrieben für: 33 × 45 cm Backblech
Einheiten
Temperatur
Portionen
- 200 g zarte Haferflocken, bei Bedarf als glutenfrei gekennzeichnete Haferflocken verwenden gerundet
- 80 g Hafermehl gerundet
- 180 g Karotten, geschält, fein gerieben und leicht ausgedrückt gerundet
- 100 g Walnüsse, geröstet, abgekühlt und fein gehackt gerundet
- 80 g Rosinen gerundet
- 2 große Eier, etwa 100 g ohne Schale gerundet
- 60 g Ahornsirup gerundet
- 40 g neutrales Öl gerundet
- 5 ml Vanilleextrakt gerundet
- 5 g gemahlener Zimt gerundet
- 2 g gemahlener Ingwer gerundet
- 1 g gemahlene Muskatnuss gerundet
- 4 g Backpulver gerundet
- 2 g feines Salz gerundet
Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.
Zubereitung
- Den Ofen auf 180°C vorheizen. Ein großes Backblech mit Backpapier auslegen.
- Walnüsse auf dem Blech verteilen und 5 bis 7 Minuten rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen, fein hacken und das Backpapier wieder auf das Blech legen.
- Die geriebenen Karotten in ein sauberes Tuch geben und ein- bis zweimal ausdrücken. Sie sollen feucht bleiben, dürfen aber nicht tropfen. Nach dem Ausdrücken 180 g abwiegen.
- Eier, Ahornsirup, Öl und Vanille gleichmäßig verquirlen. Karotten und Rosinen einrühren.
- In einer zweiten Schüssel Haferflocken, Hafermehl, Walnüsse, Zimt, Ingwer, Muskat, Backpulver und Salz vermengen. Die feuchte Mischung zugeben und rühren, bis alle Haferflocken befeuchtet sind. 10 Minuten ruhen lassen, damit der Hafer überschüssige Feuchtigkeit bindet.
- In 12 Portionen von etwa 70 g teilen. Auf dem vorbereiteten Blech fest zu Kugeln drücken und zu 1,5 cm dicken Scheiben formen. Die Kekse laufen kaum auseinander.
- 16 bis 20 Minuten backen und das Blech nach 10 Minuten drehen. Die Ränder sollen goldbraun, die Oberseiten trocken und die Mitte weich federnd sein, ohne feuchten Teig zu zeigen.
- 10 Minuten auf dem Blech, danach mindestens 15 Minuten auf einem Gitter abkühlen lassen. Erst dann kühlen oder verpacken.
Hinweise
- Allergene: Walnüsse und Eier. Hafer kann mit glutenhaltigem Getreide in Kontakt kommen. Bei Bedarf als glutenfrei gekennzeichneten Hafer verwenden und alle verpackten Zutaten prüfen.
- Wegen der frischen Karotten müssen die dicken Kekse innerhalb von 2 Stunden nach dem Backen in den Kühlschrank. Luftdicht verpackt halten sie dort bis zu 4 Tage.
- Vollständig abgekühlt und mit Backpapier getrennt bis zu 2 Monate einfrieren. Über Nacht im Kühlschrank auftauen. Die Oberfläche wird nach dem Einfrieren etwas weicher.
- In einer festen Dose mit Backpapier zwischen den Lagen transportieren. Einen Kühlakku oder eine Kühltasche verwenden und die Kekse gekühlt halten. Nicht länger als 2 Stunden ungekühlt lassen, bei Temperaturen über 32°C höchstens 1 Stunde.
- Zu viel Karottenwasser macht die Mitte klebrig. Leichtes Ausdrücken und die 10 Minuten Quellzeit sind beide für die Struktur wichtig.
- Eine nussfreie Variante wird nicht angegeben, weil der Ersatz von 100 g Walnüssen die Rezeptur deutlich verändert und nicht getestet wurde.
Verwendete Quellen
- Canadian Living: Frühstück im Keks
- FoodSafety.gov: Lebensmittelsicherheit beim Essen außer Haus
- Food Standards Agency: Allergenleitfaden
Verwendete Quellen
Rezeptur und Wortlaut sind eigenständig und wurden noch nicht in der Küche getestet.
Von Christoph Mayer