Chapati
Ungesäuertes indisches Fladenbrot, dünn ausgerollt und in einer trockenen, sehr heißen Pfanne gebacken, der Teig mindestens 30 Minuten geruht, damit sich das Gluten genug entspannt, um dünn ausgerollt zu werden, ohne zurückzuspringen. Die Ränder jedes Chapatis sanft mit einem gefalteten Tuch anzudrücken, während es in der Pfanne ist, ist der traditionelle Trick, der sie mit Dampf aufblähen lässt statt flach zu bleiben.
Christophs Chapati, der Teig geruht, um das Gluten zu entspannen, die Ränder in der Pfanne angedrückt, damit sie mit Dampf aufblähen.
Zutaten
Chapati
- 300 g Vollkornmehl gerundet
- 180 ml Wasser, lauwarm, plus mehr nach Bedarf gerundet
- 5 g feines Salz gerundet
- 15 ml neutrales Pflanzenöl gerundet
- 20 g Butter oder Ghee, zum Bestreichen, optional (optional) gerundet
Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.
Zubereitung
- Mehl und Salz in einer Schüssel verbinden. Das Wasser nach und nach zugeben, mischen, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Das Öl 5 Minuten einkneten, bis glatt.
- Abdecken und mindestens 30 Minuten ruhen lassen, damit sich das Gluten entspannt.
- In 8 Stücke teilen und jedes zu einer Kugel formen. Jede Kugel auf einer leicht bemehlten Fläche dünn zu einem Kreis von etwa 18 bis 20 cm ausrollen.
- Eine trockene, schwere Pfanne bei starker Hitze erhitzen, bis sehr heiß. Ein Chapati nach dem anderen garen, etwa 30 bis 45 Sekunden pro Seite, bis kleine braune Flecken erscheinen.
- Mit einem gefalteten Tuch sanft die Ränder des Chapatis andrücken, während es noch in der Pfanne ist, rund um den Kreis arbeiten. Das fördert das Aufblähen mit eingeschlossenem Dampf.
- Mit Butter oder Ghee bestreichen, falls verwendet, und in ein Tuch gewickelt warmhalten, während der Rest gart.
Hinweise
- Den Teig die vollen 30 Minuten ruhen lassen. Das zu überspringen lässt das Gluten zu straff, um dünn auszurollen, ohne zurückzuspringen, das ergibt dickere, zähere Chapatis.
- Die Pfanne richtig heiß werden lassen, bevor das erste Chapati hineinkommt. Eine nicht heiße genug Pfanne erzeugt nicht den Dampfstoß, der zum Aufblähen des Brotes nötig ist, es trocknet nur aus und wird ledrig.
- Die Ränder sanft mit einem Tuch andrücken, nicht mit den Fingern. Das ist die traditionelle Technik, um die Dampftasche zu fördern, die ein richtiges Chapati wie einen kleinen Ballon aufbläht.
- Am besten frisch und warm gegessen, Reste wärmen aber angemessen in einer trockenen Pfanne auf.
Zutaten-Alternativen
- Vollkornmehl ist traditionell, eine Mischung aus Vollkorn- und Weizenmehl gibt ein etwas weicheres Ergebnis, falls bevorzugt.
- Ghee ist der klassische Abschlussanstrich und gibt einen reichhaltigeren Geschmack als Butter oder Öl.
- Neben jedem Curry oder Dal servieren als Schöpfbrot.
Verwendete Quellen
Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das Ruhenlassen des Teigs, um das Gluten zu entspannen, und das Andrücken der Ränder in der Pfanne, damit sie mit Dampf aufblähen, sind Christophs eigene Entscheidungen.
Von Christoph Mayer