Dreh-dich-um-Kuchen
Eine Karamell-Apfel-Schicht, zuerst im Boden der Form aufgebaut, dann mit einem schlichten Teig übergossen und gebacken, sodass der fertige Kuchen mit einer glänzenden, karamellisierten Fruchtoberseite herauskommt, statt der schlichten Krume eines normalen Apfelkuchens. Der Name kommt vom Umdrehen am Ende.
Christophs Dreh-dich-um-Kuchen, das Karamell zuerst in der Form aufgebaut, damit das Umdrehen am Ende es zeigt, statt es unter der Krume zu verstecken.
Zutaten
Geschrieben für: 24 cm runde Form
Karamell und Äpfel
- 60 g Butter gerundet
- 100 g Zucker gerundet
- 500 g Äpfel, geschält, entkernt, in Spalten geschnitten gerundet
Teig
- 3 Eier gerundet
- 130 g Zucker gerundet
- 100 ml neutrales Pflanzenöl gerundet
- 100 ml Milch gerundet
- 5 ml Vanilleextrakt gerundet
- 220 g Mehl gerundet
- 8 g Backpulver gerundet
- 1 g feines Salz gerundet
Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.
Zubereitung
- Die Butter in einer 24-cm-Rundform bei niedriger Hitze auf dem Herd schmelzen, falls die Form herdfest ist, oder getrennt schmelzen und einfüllen. Den Zucker gleichmäßig über die Butter streuen und ohne Rühren garen, bis er tief bernsteinfarben ist, gegen Ende genau beobachten, er geht schnell von bernsteinfarben zu verbrannt über.
- Von der Hitze nehmen und die Apfelspalten in einem dichten, gleichmäßigen Muster über dem Karamell anordnen. 10 Minuten abkühlen lassen, während der Teig hergestellt wird.
- Eier und Zucker hell aufschlagen, dann Öl, Milch und Vanille einrühren.
- Mehl, Backpulver und Salz getrennt verquirlen, dann unter die feuchte Mischung heben, nur bis verbunden.
- Den Teig gleichmäßig über die Äpfel gießen, sie vollständig bedecken.
- Bei 175 °C 40 bis 45 Minuten backen, bis ein fernab der Frucht gestochener Spieß sauber herauskommt.
- Nur 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mit einem Messer am Rand entlangfahren, einen Teller darüberlegen, und in einer entschlossenen Bewegung stürzen. Die Form abheben, klebt ein Apfelstück fest, herausheben und zurück an seinen Platz drücken.
Hinweise
- Das Karamell nicht über tief bernsteinfarben hinausgehen lassen. Es dunkelt durch Resthitze auch abseits des Herds weiter nach, und ein Karamell, das in der Pfanne perfekt aussieht, kann gebacken und gestürzt bitter schmecken.
- Zehn Minuten Abkühlen sind der richtige Moment zum Stürzen. Zu heiß, und die Struktur ist noch nicht fest genug, um zusammenzuhalten, zu lange, und das Karamell beginnt hart zu werden und an der Form zu kleben.
- In einer entschlossenen Bewegung stürzen, nicht zögerlich. Ein langsames, zaghaftes Stürzen lässt den Kuchen eher seitlich verrutschen als ein schnelles, entschiedenes.
- Er ist am Tag der Zubereitung am besten, während die Karamelloberseite noch glänzt, er hält sich 2 Tage bei Zimmertemperatur, aber das Karamell wird weicher und matter.
Zutaten-Alternativen
- Äpfel können Birnen sein, oder feste, halbierte statt gespaltene Pflaumen, alle ergeben mit derselben Karamellbasis gute Ergebnisse.
- Eine herdfeste Kuchenform macht Schritt 1 deutlich einfacher, ohne eine solche Butter und Zucker sanft getrennt in einer kleinen Pfanne schmelzen und in die (kalte) Form füllen, bevor die Frucht angeordnet wird.
- Eine Prise Zimt in den Teig eingerührt ist eine verbreitete, willkommene Ergänzung.
- Für eine nussigere Version 30 g gehackte Walnüsse über das Karamell streuen, bevor die Äpfel dazukommen.
Verwendete Quellen
Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das Aufbauen des Karamells zuerst in der Form, damit das Umdrehen es zeigt statt es unter der Krume zu verstecken, ist Christophs eigene Entscheidung.
Von Christoph Mayer