Goldbraun frittierte Falafel, eine aufgeschnitten mit tief, fast schwarzgrünem, kräuterreichem Inneren, mit frischem Dill und Tahini-Sauce
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Green Falafel

Der klassische Kichererbsenteig, so weit wie möglich in Richtung Kräuter getrieben, Petersilie, Koriander, Dill und Babyspinat auf einmal, sodass die Falafel durchgehend in einem tiefen, fast schwarzen Grün herauskommt statt nur grün gesprenkelt. Wo das levantinische Original Kräuter als Geschmacksnote behandelt, behandelt dies sie als den Großteil der Masse, was den Geschmack in Richtung grüner und pflanzlicher verschiebt, ohne die frittierte, knusprige Schale zu verlieren, die es zur Falafel macht.

Vorbereitung40 Min.
Garzeit20 Min.
Ruhezeit750 Min.
Portionen6
Kochmodus

Ein klassischer Kichererbsen-Falafelteig, auf ein viel höheres Verhältnis von Petersilie, Koriander, Dill und Spinat getrieben, für ein tief grünes Inneres.

Zutaten

Geschrieben für: 3 L Topf

Einheiten
Temperatur
Portionen
6

Falafel

  • 280 g getrocknete Kichererbsen, 12 bis 24 Stunden in reichlich kaltem Wasser eingeweicht, niemals gegart oder aus der Dose
  • 50 g gelbe Zwiebel, grob gehackt
  • 3 Knoblauchzehen
  • 60 g frische glatte Petersilie, Blätter und zarte Stiele, nach dem Waschen gründlich getrocknet
  • 40 g frischer Koriander, Blätter und zarte Stiele, nach dem Waschen gründlich getrocknet
  • 25 g frischer Dill, Fähnchen
  • 60 g Babyspinat, gründlich getrocknet
  • 6 g gemahlener Kreuzkümmel
  • 3 g gemahlener Koriander
  • 10 g feines Salz
  • 3 g Natron
  • 20 g Kichererbsenmehl, nach Bedarf, um eine durch die Menge an Kräutern und Spinat gelockerte Mischung zu festigen
  • nach Geschmack neutrales Öl, zum Frittieren

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Die eingeweichten Kichererbsen sehr gut abtropfen lassen und auf einem sauberen Tuch ausbreiten, um sie zu trocknen.
  2. Die Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Koriander, Dill, Spinat, Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander und Salz in einer Küchenmaschine pulsieren. Mehrmals die Ränder abkratzen. Aufhören, wenn die Mischung grob ist und beim Zusammendrücken zusammenhält; sie wird an diesem Punkt deutlich feuchter und grüner aussehen als ein klassischer Falafelteig.
  3. Falls die Mischung locker wirkt, das Kichererbsenmehl nach und nach einarbeiten, bis sie beim Zusammendrücken ihre Form hält. Die viel größere Menge an Kräutern und Spinat hier bringt mehr Feuchtigkeit als das klassische Verhältnis, das also jedes Mal prüfen, statt die obige Menge als exakt vorauszusetzen.
  4. Die Mischung abdecken und mindestens 30 Minuten, bis zu über Nacht, kühlen.
  5. Das Natron erst kurz vor dem Frittieren unterheben.
  6. Das Öl in einem tiefen, schweren Topf auf 175 bis 190°C erhitzen. Die Mischung zu 4 cm Kugeln formen, etwa 30 g pro Stück.
  7. In kleinen Portionen frittieren, ohne den Topf zu überfüllen, 3 bis 4 Minuten, einmal wenden, bis tief goldbraun und rundum knusprig.
  8. Mit einem Schaumlöffel auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Blech heben. Heiß servieren.

Hinweise

  • Dies treibt Kräuter absichtlich von einer Geschmacksnote zum Großteil der Masse. Eine klassische Falafel ist grün gesprenkelt, diese ist durchgehend grün, und der Geschmack verschiebt sich damit hin zu etwas pflanzlicherem und frischerem, weniger vom Kreuzkümmel dominiert.
  • Jedes Blatt vor der Küchenmaschine gründlich trocknen. Zwischen Petersilie, Koriander, Dill und Spinat steckt eine Menge Oberfläche, die Wasser hält; feuchte Kräuter sind der größte einzelne Grund, warum diese Version locker und schwer formbar wird.
  • Die Textur des Teigs vor der ganzen Charge prüfen. Da die Feuchtigkeit von Kräutern und Spinat stärker schwankt als bei einem einzelnen Gemüse, zuerst eine Test-Falafel frittieren und das Kichererbsenmehl anpassen, falls sie auseinanderfällt.
  • Nicht mit einer Rote-Bete- oder anderen gemüsebetonten Falafel verwechseln. Der Punkt hier ist konzentrierter Kräutergeschmack, keine andere Basiszutat; die klassische Falafel-Würzung beibehalten, statt nach etwas Süßerem oder Erdigerem zu greifen.

Zutaten-Alternativen

  • Baby-Grünkohl oder Rucola, anstelle des Spinats, für ein etwas pfeffrigeres Grün.
  • Ein Spritzer Zitronenschale im Teig hellt den Kräutergeschmack weiter auf.
  • Mit einer schlichten Joghurt-Tahini-Sauce servieren, die hier besser zum kräuterbetonten Geschmack passt als reines Zitronen-Tahini allein.

Verwendete Quellen

Passt gut zu

Von Christoph Mayer

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