Ein Dreieck frisch frittiertes japanisches Milchbrot, aufgeschnitten und gehäuft mit Schlagsahne und Erdbeerscheiben, bestäubt mit Puderzucker
KI-generiertes Bild

Frittiertes japanisches Sahne-Sando

Dicke Scheiben Milchbrot, pur frittiert, bis die Kruste knackt, aufgeschnitten zu einer Tasche und noch heiß mit kalter Schlagsahne und Erdbeeren gefüllt. Die Heimversion des Sandwichs, das Tokios Age.3 berühmt gemacht hat.

Vorbereitung15 Min.
Garzeit10 Min.
0
Portionen4
Kochmodus

Technik zusammengeführt aus drei Heimversionen des Age.3-Sahne-Sandos aus Tokio

Zutaten

Geschrieben für: 26 cm Pfanne

Einheiten
Temperatur
Portionen
4

Füllung

  • 250 ml kalte Schlagsahne
  • 25 g Puderzucker
  • 2 ml Vanilleextrakt
  • 150 g Erdbeeren, entstielt, in Scheiben (optional)

Brot

  • 4 dicke Scheiben weiches Toastbrot, Shokupan-Milchbrot, wenn erhältlich, etwa 2,5 cm dick
  • 250 ml neutrales Öl, zum Ausbacken in der Pfanne

Zum Servieren

  • 10 g Puderzucker, zum Bestäuben

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Die Sahne mit Puderzucker und Vanille zu fester Schlagsahne schlagen. Abdecken und im Kühlschrank aufbewahren, während Sie das Brot frittieren. Sie muss kalt bleiben, damit der Heiß-kalt-Kontrast funktioniert.
  2. Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze auf 180°C erhitzen. Die Brotscheiben zu ein oder zwei gleichzeitig frittieren, dabei alle 30 Sekunden wenden, bis beide Seiten tief goldbraun sind und die Kruste knackt, etwa 2 Minuten pro Seite. Auf ein Kuchengitter heben. Die Scheiben nicht heiß stapeln, sonst wird die Kruste durch den Dampf weich.
  3. Jede Scheibe noch heiß diagonal halbieren, sodass zwei Dreiecke entstehen, dann in die Schnittseite jedes Dreiecks eine tiefe Tasche einschneiden, ohne ganz durchzuschneiden.
  4. Die kalte Schlagsahne großzügig in jede Tasche spritzen oder löffeln, bei Bedarf ein paar Erdbeerscheiben hineinstecken und mit Puderzucker bestäuben.
  5. Sofort servieren. Der Kontrast zwischen dem heißen, knusprigen Brot und der kalten Sahne ist der ganze Punkt, und er ist innerhalb weniger Minuten verschwunden.

Hinweise

  • Das Brot pur zu frittieren und erst danach zu füllen, statt das zusammengesetzte Sandwich vor dem Frittieren einzufrieren, ist der sichere Weg auf einem heimischen Herd: Eine heimische Fritteuse läuft weniger gleichmäßig als eine Fritteuse im Geschäft, und Sahne, die aus einem gefrorenen Sandwich in 180°C heißes Öl austritt, spritzt heftig.
  • Ein oder zwei Scheiben gleichzeitig frittieren. Eine überfüllte Pfanne senkt die Öltemperatur, und das Brot saugt Öl auf, statt knusprig zu werden.
  • Ein Spritzschutz oder eine tiefe, schwere Pfanne lohnt sich. Dickes Brot in heißem Öl auszubacken spritzt mehr als ein dünnes Schnitzel.
  • Das hält sich nicht. Frittieren und füllen Sie erst kurz vor dem Servieren, am selben Nachmittag.
  • Kinako (geröstetes Sojabohnenmehl) über die Sahne statt Puderzucker gestäubt ist das traditionellere japanische Finish, dazu ein dünner Faden brauner Zuckersirup. Kinako ist in Deutschland außerhalb asiatischer Läden selten. Geröstete, fein gemahlene Haselnüsse mit etwas Puderzucker verrührt sind ein akzeptabler Ersatz mit ähnlicher Röstnote, wobei der Geschmack eher an Praline als an das geröstete Sojabohnenaroma von Kinako erinnert.

Verwendete Quellen

Verwendete Quellen

Jede geprüfte Heimversion frittiert das Brot pur und füllt es erst nach dem Frittieren mit Sahne, statt das gefüllte Sandwich vor dem Frittieren einzufrieren, wie es das Originalgeschäft tut. Das ist hier eine bewusste Vereinfachung, kein Versehen, und vermeidet, dass Sahne ins heiße Öl austritt. Mengen und Wortlaut sind original.

Von Christoph Mayer

Hat’s geschmeckt? Spendier uns einen Kaffee ☕

Nachgekocht?

Wie war es?