Koriander-Naan, zum Servieren angerichtet
KI-generiertes Bild

Koriander-Naan

Weiches, wolkiges Naan, mit Joghurt angereichert, der gehackte Koriander in den Teig selbst eingearbeitet statt nur obenauf gestreut, damit sein Geschmack durch jeden Bissen zieht statt sich an der Oberfläche zu konzentrieren. Jedes Naan in einer trockenen, sehr heißen Pfanne statt einer geölten zu garen ist es, was die charakteristischen großen angekohlten Blasen auf der Oberfläche erzeugt.

Vorbereitung20 Min.
Garzeit20 Min.
Ruhezeit90 Min.
Portionen4
Kochmodus

Christophs Koriander-Naan, in einer trockenen, sehr heißen Pfanne gegart für die charakteristischen großen angekohlten Blasen.

Zutaten

Einheiten
Temperatur
Portionen
4

Teig

  • 400 g Mehl
  • 5 g Trockenhefe
  • 8 g Zucker
  • 6 g feines Salz
  • 150 g Naturjoghurt
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 30 g frischer Koriander, fein gehackt
  • 40 g Butter, geschmolzen (optional)

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Mehl, Hefe, Zucker und Salz in einer Schüssel verquirlen. Joghurt und Wasser zugeben und zu einem groben Teig verrühren. 8 Minuten kneten, bis glatt.
  2. Den gehackten Koriander einkneten, gleichmäßig verteilen. Abdecken und 90 Minuten gehen lassen, bis verdoppelt.
  3. Den Teig in 6 Stücke teilen. Jedes zu einem dünnen Oval ausrollen, etwa 5 mm dick.
  4. Eine trockene, schwere Pfanne bei starker Hitze erhitzen, bis sehr heiß. Ein Naan nach dem anderen garen, etwa 2 Minuten pro Seite, bis große, dunkle angekohlte Blasen erscheinen und das Naan vollständig durchgegart ist.
  5. Mit geschmolzener Butter bestreichen, falls verwendet, und in ein Tuch gewickelt warmhalten, während der Rest gart.

Hinweise

  • Den Koriander in den Teig einarbeiten, nicht nur auf die Oberfläche. Eingeknetet ist sein Geschmack in jedem Bissen präsent, nachträglich obenauf gestreut aromatisiert er nur die äußere Schicht und verbrennt leicht in der heißen Pfanne.
  • Eine trockene Pfanne verwenden, keine geölte. Eine trockene, sehr heiße Oberfläche ist es, was die charakteristischen großen, dunklen Blasen erzeugt, die anbrennen und knusprig werden, Öl in der Pfanne brät die Oberfläche eher gleichmäßig, das gibt ein flacheres Ergebnis ohne dieselbe Textur.
  • Die Pfanne richtig heiß werden lassen, bevor das erste Naan hineinkommt. Eine nicht heiße genug Pfanne erzeugt nicht den Dampfstoß, der nötig ist, um den Teig aufzublähen und blasig werden zu lassen, er gart stattdessen langsam durch und trocknet aus.
  • Am besten warm, direkt aus der Pfanne gegessen, Reste wärmen aber angemessen in Alufolie gewickelt in einem niedrig eingestellten Ofen auf.

Zutaten-Alternativen

  • Naturjoghurt ist es, was dem Teig seine Weichheit gibt, ein Pflanzenjoghurt funktioniert für eine milchreduzierte Version.
  • Frischer Koriander kann durch gehackte Petersilie ersetzt werden, falls der Geschmack von Koriander nicht gefällt.
  • Etwas zerdrückter Knoblauch, neben dem Koriander eingeknetet, ist eine klassische Ergänzung.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das Garen in einer trockenen, sehr heißen Pfanne für die charakteristischen großen angekohlten Blasen ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

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