Paradeisersuppe mit Basilikumcreme, zum Servieren angerichtet
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Paradeisersuppe mit Basilikumcreme (vegan)

Eine Tomatensuppe nach österreichischer Art, die Tomaten so lange gegart, bis sie zusammenfallen statt in Stücken zu bleiben, mit einem Schwirl aus Cashew-Basilikumcreme statt Milchprodukt fertiggestellt. Die Tomaten vorher zu rösten statt sie nur zu köcheln, konzentriert ihren Geschmack auf eine Weise, die reines Köcheln nie ganz erreicht.

Vorbereitung20 Min.
Garzeit40 Min.
Portionen4
Kochmodus

Christophs vegane Paradeisersuppe, die Tomaten geröstet statt geköchelt für tieferen Geschmack, mit Cashew-Basilikumcreme fertiggestellt.

Zutaten

Geschrieben für: 3 L Topf

Einheiten
Temperatur
Portionen
4

Suppe

  • 1 kg reife Tomaten, halbiert
  • 150 g Zwiebel, geviertelt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 40 ml Olivenöl
  • 10 g Zucker, gleicht die Säure der Tomate aus
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • nach Geschmack feines Salz
  • nach Geschmack frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Basilikumcreme

  • 60 g Cashewkerne, 1 Stunde in heißem Wasser eingeweicht, abgetropft
  • 80 ml Wasser
  • 20 g frisches Basilikum
  • 10 ml Zitronensaft
  • nach Geschmack feines Salz

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Tomaten, Zwiebel und Knoblauch mit dem Olivenöl und Zucker wenden, auf einem Blech verteilen, und 30 Minuten rösten, bis zusammengefallen und an den Rändern leicht karamellisiert.
  2. Währenddessen die abgetropften Cashews, Wasser, Basilikum, Zitronensaft und eine Prise Salz pürieren, bis vollständig glatt, mindestens 2 Minuten in einem leistungsstarken Mixer. Beiseitestellen, das ist die Basilikumcreme.
  3. Die gerösteten Tomaten, Zwiebel und Knoblauch in einen Topf geben mit der Brühe. 5 Minuten köcheln lassen.
  4. Die Suppe vollständig glatt pürieren, entweder mit dem Stabmixer oder im Standmixer, dann bei Bedarf durch ein Sieb passieren für ein perfekt glattes Ergebnis ohne Tomatenschalen und -kerne.
  5. Mit Salz und Pfeffer würzen. In Schalen füllen und einen Löffel der Basilikumcreme über jede schwirlen.

Zubereitung im Thermomix

Geschrieben für TM5 oder TM6, 2,2-Liter-Topf. Das deckt das Pürieren der Basilikumcreme und der fertigen Suppe ab, die Tomaten werden weiterhin konventionell im Ofen geröstet.

  1. Die Tomaten, Zwiebel und Knoblauch wie im Handverfahren im Ofen rösten.
  2. Den Topf spülen. Abgetropfte Cashews, Wasser, Basilikum, Zitronensaft und Salz in den Mixtopf. 1 Min./Stufe 9 mixen, bis vollständig glatt. Für die Basilikumcreme ausleeren.
  3. Den Topf erneut spülen. Geröstete Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und Brühe in den Mixtopf. 1 Min./Stufe 8 mixen, langsam steigernd, bis glatt.
  4. 5 Min./90 °C/Stufe 2 durcherhitzen, falls heiß serviert. Mit Salz und Pfeffer würzen, ausschöpfen, und die Basilikumcreme darüber schwirlen.

Hinweise

  • Die Tomaten vorher zu rösten statt sie roh zu köcheln, gibt dieser Suppe ihre Tiefe. Die Karamellisierung an den Rändern konzentriert Geschmack, den reines Köcheln nicht erreicht.
  • Die Cashews die vollen 2 Minuten oder länger pürieren, eine zu kurz pürierte Cashewcreme sitzt körnig und trennt sich, statt glatt obenauf zu schwirlen.
  • Die Suppe durch ein Sieb zu passieren ist optional, aber lohnt sich für ein restaurantglattes Finish, für eine rustikale Version mit den Tomatenschalen weglassen.
  • Die Suppe hält sich 4 Tage im Kühlschrank, die Basilikumcreme separat 3 Tage.

Zutaten-Alternativen

  • Frische Tomaten können gegen zwei 400-g-Dosen gute Flaschentomaten getauscht werden, wenn frische außerhalb der Saison sind, genauso geröstet, der Geschmack ist aber milder.
  • Cashewkerne können Sonnenblumenkerne sein, genauso eingeweicht, für eine nussfreie Basilikumcreme.
  • Etwas geräuchertes Paprikapulver in die Suppe gerührt ist eine gute, untraditionelle Ergänzung für eine rauchigere Note.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das Rösten der Tomaten statt sie zu köcheln, für tieferen Geschmack, ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

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