Ein Glas dunkelrotbrauner Rippchen-Rub mit sichtbarem braunem Zucker, daneben eine Leiter roher Schweinerippchen, gleichmäßig damit bedeckt
KI-generiertes Bild

Rippchen-Rub

Der süßeste Rub auf dieser Seite, und der einzige, bei dem das richtig ist. Rippchen garen niedrig und langsam bei 135°C, also unter dem Punkt, an dem Zucker verbrennt, und so karamellisiert er zu einem Lack, statt bitter zu werden.

Vorbereitung5 Min.
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Portionen14
Kochmodus

Das Hausglas für Rippchen, zuckerbetont, weil der Cook niedrig bleibt

Zutaten

Einheiten
Temperatur
Portionen
14

Rub

  • 60 g brauner Zucker, dreimal so viel wie im Hähnchenglas, und das ist der ganze Unterschied
  • 50 g edelsüßes Paprikapulver
  • 40 g feines Salz
  • 20 g grober schwarzer Pfeffer
  • 15 g Selleriesalz, die stille herzhafte Note unter all der Süße
  • 12 g Senfpulver
  • 12 g Knoblauchgranulat
  • 10 g Zwiebelgranulat
  • 6 g Cayennepfeffer

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Den Zucker zuletzt untermischen und jeden Klumpen zerdrücken. Ein Zuckerklumpen auf einer Rippe wird zum schwarzen Fleck.
  2. Dick auftragen und mindestens eine Stunde ziehen lassen, oder über Nacht im Kühlschrank.
  3. Den Cook bei 135°C halten. Das ganze Rezept setzt das voraus.

Hinweise

  • Hier gehört der Zucker hin. Über die Rubs dieser Seite hinweg geht der Zucker von null beim Brisket bis zu drei Teilen hier, und die einzige Variable dahinter ist die Gartemperatur. Rippchen sind das eine Stück, das langsam genug gart, damit ein stark gesüßter Rub so wirkt wie gedacht.
  • Selleriesalz und Senfpulver sind die beiden, die eine Nachspeise verhindern. Beide sind herzhaft und leicht bitter, und keines drängt sich auf.
  • Luftdicht und dunkel lagern. Alles mit so viel braunem Zucker zieht Feuchtigkeit und wird im feuchten Schrank zum Ziegel. Ein Lorbeerblatt im Glas hilft.
  • Er ist auch auf Schweineschulter sehr gut, die bei 150°C gart, dort darf der Zucker aber auf 40 g herunter.

Zutaten-Alternativen

  • Selleriesalz lässt sich leicht selbst machen: Selleriesaat mit dem gleichen Gewicht feinem Salz mahlen.
  • Muscovado statt normalem braunem Zucker ist dunkler und melassiger und ergibt einen merklich besseren Lack, klumpt aber deutlich stärker, also sieben.

Verwendete Quellen

Passt gut zu

Verwendete Quellen

Von Christoph Mayer

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