Rahmkuchen, zum Servieren angerichtet
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Rahmkuchen

Eine schlichte, fruchtlose Cousine der obstbelegten Rahmkuchen, ein Hefeteig, überflutet mit einem Sauerrahm-Ei-Guss, der weich stockt, näher an einem gebackenen Käsekuchen als an einem Rührteig. Er soll schlicht sein, guter Teig, guter Guss, nichts sonst, das um Aufmerksamkeit konkurriert.

Vorbereitung35 Min.
Garzeit40 Min.
Ruhezeit90 Min.
Ofen190°C
Portionen15
Kochmodus

Christophs schlichter Rahmkuchen, absichtlich fruchtlos gehalten, sodass Teig und Sauerrahmguss den ganzen Kuchen tragen.

Zutaten

Geschrieben für: 30 × 20 cm Backblech

Einheiten
Temperatur
Portionen
15

Hefeteig

  • 350 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 2 g feines Salz
  • 7 g Trockenhefe
  • 170 ml Milch, lauwarm
  • 50 g Butter, geschmolzen und abgekühlt
  • 1 Ei

Rahmguss

  • 500 ml saure Sahne
  • 3 Eier
  • 90 g Zucker
  • 20 g Speisestärke
  • 8 g Vanillezucker

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Mehl, Zucker, Salz und Hefe verquirlen, dann die lauwarme Milch, die geschmolzene Butter und das Ei dazugeben. Von Hand oder mit dem Knethaken 8 Minuten kneten, bis glatt und elastisch.
  2. Abgedeckt an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen, bis etwa doppelt so groß.
  3. Den gegangenen Teig auf ein ausgelegtes Blech drücken, etwa 30 mal 20 cm, bis an die Ränder. Mehrmals mit einer Gabel einstechen und abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
  4. Saure Sahne, Eier, Zucker, Speisestärke und Vanillezucker glatt verquirlen, dann gleichmäßig über den Teig gießen.
  5. Bei 190 °C 35 bis 40 Minuten backen, bis der Guss an den Rändern fest ist und in der Mitte noch sanft als ein Stück wackelt. Locker mit Folie abdecken, falls die Oberfläche bräunt, bevor die Mitte stockt.
  6. 20 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann mindestens 1 Stunde kühlen, bevor in Quadrate geschnitten wird, der Guss braucht diese Zeit, um fest genug für einen sauberen Schnitt zu werden.

Hinweise

  • Der Guss sollte beim Herausnehmen noch wackeln. Bis zur völligen Festigkeit gebacken, ist er beim Abkühlen bereits übergart, und die Textur wird gummiartig statt weich.
  • Ein weicher, leicht klebriger Teig ist hier richtig. Zusätzliches Mehl für leichtere Handhabung ergibt einen dichteren Kuchen, als diese Blechkuchen-Tradition verlangt.
  • Das ist absichtlich schlicht, und das ist der Punkt, er ist eine gute Basis, um Frucht, Zimt oder einen Streuselbelag hinzuzufügen, wenn ein schlichter Kuchen nicht zum Anlass passt.
  • Er hält sich 3 Tage im Kühlschrank, abgedeckt, und ist kalt direkt aus dem Kühlschrank sehr gut.

Zutaten-Alternativen

  • Saure Sahne kann Crème fraîche sein, für eine etwas mildere Säure, oder eine Mischung aus saurer Sahne und Quark, für einen festeren Stand.
  • Trockenhefe kann durch frische Hefe in etwa dreifacher Menge ersetzt werden, in die lauwarme Milch mit einer Prise vom Zucker gebröselt und 10 Minuten stehen gelassen, bis sie schäumt, bevor sie eingerührt wird.
  • Eine Handvoll Rosinen, in warmem Wasser oder Rum eingeweicht und vor dem Guss über den Teig verteilt, ist eine verbreitete traditionelle Ergänzung.
  • Eine leichte Prise Zimt über dem Guss vor dem Backen ist eine einfache Möglichkeit, den Geschmack zu variieren, ohne die Technik zu ändern.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das absichtliche Fruchtlos-Halten, sodass Teig und Sauerrahmguss den ganzen Kuchen tragen, ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

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