Rohrnudeln
Kleine Hefebrötchen mit Marmelade gefüllt und dicht aneinandergedrängt in einer Form gebacken, sodass die Seiten weich und blass bleiben, wo sie sich berühren, während die Oberseiten tief goldbraun werden, ein Texturkontrast, der der ganze Sinn ist, sie so eng zu backen. Zu viel Abstand zwischen den Brötchen lässt diesen Kontrast völlig verschwinden und macht daraus gewöhnliche Brötchen.
Christophs Rohrnudeln, die Brötchen absichtlich eng gepackt, damit die Seiten weich und blass bleiben, wo sie sich berühren, im Kontrast zu den goldenen Oberseiten.
Zutaten
Geschrieben für: 26 × 20 cm Auflaufform
Teig
- 400 g Mehl gerundet
- 50 g Zucker gerundet
- 7 g Trockenhefe gerundet
- 4 g feines Salz gerundet
- 200 ml warme Milch gerundet
- 1 Ei gerundet
- 60 g Butter, weich gerundet
- 200 g Aprikosen- oder Pflaumenmarmelade, dickflüssig, nicht flüssig gerundet
Zum Fertigstellen
- 40 g Butter, geschmolzen gerundet
- 20 g Puderzucker, zum Bestäuben (optional) gerundet
Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.
Zubereitung
- Mehl, Zucker, Hefe und Salz verquirlen. Die warme Milch, das Ei und die weiche Butter zugeben, zu einem weichen Teig verrühren, dann etwa 8 Minuten von Hand kneten, bis glatt und elastisch.
- Abgedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen, bis etwa verdoppelt.
- Den Teig in 12 Stücke teilen. Jedes zu einer Scheibe flach drücken, einen Teelöffel dicke Marmelade in die Mitte löffeln, und die Ränder hochziehen, fest zudrücken, um eine glatte Kugel mit der Naht nach unten zu formen.
- Die Brötchen dicht aneinandergedrängt mit der Naht nach unten in eine gebutterte Auflaufform setzen, an allen Seiten berührend, das ist Absicht, kein Fehler in der Formgröße. Locker abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
- Bei 180 °C 25 bis 30 Minuten backen, bis die Oberseiten tief goldbraun sind.
- Sofort nach dem Backen großzügig mit geschmolzener Butter bestreichen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben, falls verwendet. Die Brötchen am Tisch auseinanderziehen statt sie zu schneiden.
Hinweise
- Die Brötchen absichtlich eng aneinander packen. Die blassen, weichen Seiten, wo sie sich berühren, im Kontrast zu den tief goldenen Oberseiten, ist der ganze Charakter dieses Gebäcks, mit Abstand gebacken werden sie einfach zu schlichten Brötchen.
- Eine dicke Marmelade verwenden, keine flüssige. Eine lockere Marmelade läuft beim Formen und Backen aus, das hinterlässt leere Stellen und verbrannten Zucker auf dem Blech.
- Mit Butter bestreichen, während die Brötchen noch heiß sind. Die Resthitze schmilzt die Butter in die Kruste, statt sie obenauf liegen zu lassen.
- Sie halten sich 2 Tage bei Zimmertemperatur, eingewickelt, und lassen sich am nächsten Tag gut sanft aufwärmen.
Zutaten-Alternativen
- Aprikosen- oder Pflaumenmarmelade ist traditionell, jede dicke, gut gelierte Marmelade funktioniert, sehr süße Marmeladen können das fertige Brötchen aber überzuckern lassen.
- Milch kann bei Bedarf durch dieselbe Menge Wasser für einen etwas mageren Teig ersetzt werden, Milch gibt aber eine weichere Krume.
- Etwas geriebene Zitronenschale im Teig ist eine gute, übliche Ergänzung.
Verwendete Quellen
Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das absichtlich enge Packen der Brötchen, damit die Seiten weich und blass bleiben, wo sie sich berühren, im Kontrast zu den goldenen Oberseiten, ist Christophs eigene Entscheidung.
Von Christoph Mayer