Sachsenbrötchen
Weiche, angereicherte Milchbrötchen aus Sachsen, der Teig bewusst locker und klebrig gehalten statt mit zusätzlichem Mehl gefestigt, denn ein nasserer Teig ist es, was diesen Brötchen ihre charakteristisch weiche, fast watteartige Krume gibt. Jedes Brötchen kurz vor dem Backen flach einzuschneiden lässt Dampf kontrolliert entweichen statt dass die Brötchen zufällig an den Seiten aufreißen.
Christophs Sachsenbrötchen, der Teig bewusst locker gehalten für eine weiche, watteartige Krume.
Zutaten
Teig
- 500 g Mehl gerundet
- 7 g Trockenhefe gerundet
- 40 g Zucker gerundet
- 8 g feines Salz gerundet
- 280 ml Milch, lauwarm gerundet
- 50 g Butter, weich gerundet
- 30 ml Milch, zum Bestreichen gerundet
Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.
Zubereitung
- Mehl, Hefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel verquirlen. Die lauwarme Milch zugeben und zu einem groben, klebrigen Teig verrühren.
- Die weiche Butter 8 bis 10 Minuten einkneten, mit einer Küchenmaschine oder nassen Händen, bis glatt, aber noch merklich weich und leicht klebrig. Dem Drang widerstehen, mehr Mehl zuzugeben.
- Abdecken und 60 Minuten gehen lassen, bis verdoppelt.
- In 10 Stücke teilen und jedes zu einer glatten Kugel formen, sanft handhaben. Mit Abstand auf einem Backblech anordnen.
- Abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 190°C Umluft vorheizen.
- Die Brötchen mit Milch bestreichen. Mit einer scharfen Klinge einen flachen Schnitt über jedes ziehen.
- 18 bis 20 Minuten backen, bis blass golden und beim Klopfen hohl klingend. Auf einem Rost abkühlen lassen.
Hinweise
- Den Teig locker halten, nicht mit zusätzlichem Mehl festigen. Ein nasserer Teig ist genau das, was diesen Brötchen ihre weiche, fast watteartige Krume gibt, Mehl zuzugeben, um ihn einfacher zu handhaben, festigt die Textur und untergräbt den Sinn.
- Jedes Brötchen kurz vor dem Backen flach einschneiden. Das gibt entweichendem Dampf einen kontrollierten Weg, damit die Brötchen sauber entlang des Schnitts aufgehen statt zufällig an den Seiten aufzureißen, während sie sich ausdehnen.
- Backen, bis blass golden, nicht tief gebräunt. Diese Brötchen sollen weichkrustig bleiben, zu langes Backen trocknet sie aus und gibt eine Kruste, die eher zu einem knusprigen Handwerksbrot passt.
- Am besten frisch am Backtag gegessen, sie frieren aber gut ein und lassen sich in einem niedrig eingestellten Ofen auffrischen.
Zutaten-Alternativen
- Milch ist für die weiche Textur hier essenziell, ein Pflanzenmilch-Ersatz gibt eine etwas andere, weniger reichhaltige Krume.
- Etwas mehr Zucker macht diese näher an ein süßes Frühstücksbrötchen, falls bevorzugt.
- Mit Butter und Marmelade servieren, die traditionelle Art, sie zu essen.
Verwendete Quellen
Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das bewusst lockere Halten des Teigs für eine weiche, watteartige Krume ist Christophs eigene Entscheidung.
Von Christoph Mayer