Scharlotka, zum Servieren angerichtet
KI-generiertes Bild

Scharlotka

Ein polnischer Apfelkuchen mit einem so dünnen Teig, dass er die Äpfel kaum zusammenhält, das ist beabsichtigt, denn die Äpfel sollen den Großteil des Kuchens ausmachen, mit gerade genug Teig, um sie zu Scheiben zu binden, nicht umgekehrt. Die rohen Apfelscheiben mit Zucker gewendet 15 Minuten stehen zu lassen, bevor der Teig untergehoben wird, ist es, was genug Saft herauszieht, um den Kuchen feucht zu halten, ohne zusätzliche Flüssigkeit zu brauchen.

Vorbereitung25 Min.
Garzeit60 Min.
Ruhezeit15 Min.
Portionen4
Kochmodus

Christophs Scharlotka, der Teig bewusst dünn, da die Äpfel den Großteil des Kuchens ausmachen sollen.

Zutaten

Geschrieben für: 20 cm runde Form

Einheiten
Temperatur
Portionen
4

Äpfel

  • 1 1/6 kg Äpfel, geschält, entkernt, in Scheiben geschnitten
  • 80 g Zucker
  • 15 ml Zitronensaft
  • 5 g gemahlener Zimt

Teig

  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 5 g Backpulver
  • 1 g feines Salz

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Die Apfelscheiben mit Zucker, Zitronensaft und Zimt wenden. 15 Minuten stehen lassen, einmal wenden, bis sie etwas Saft abgeben.
  2. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. Den Boden einer 20 cm runden Form mit Backpapier auslegen.
  3. Eier und Zucker verquirlen, bis hell und dick, etwa 3 Minuten. Mehl, Backpulver und Salz darüber sieben und sanft unterheben.
  4. Die Apfelscheiben und ihren abgegebenen Saft unter den dünnen Teig heben, die Äpfel gleichmäßig überziehen. Es wird kaum genug Teig geben, um sie zu binden.
  5. In die vorbereitete Form gießen, die Äpfel in einer gleichmäßigen Schicht anordnen. 55 bis 60 Minuten backen, bis ein in den Teig gestochener Spieß sauber herauskommt und die Oberseite tief goldbraun ist.
  6. 15 Minuten in der Form abkühlen lassen vor dem Stürzen.

Hinweise

  • Der dünne Teig ist beabsichtigt, kein Fehler. Dieser Kuchen soll fast vollständig aus Äpfeln bestehen, gerade genug Teig zusammengehalten, um zu Scheiben zu binden, ein dickerer, üblicherer Kuchenteig würde die Frucht überwältigen.
  • Die gezuckerten Äpfel vor dem Unterheben stehen lassen. Das zieht genug eigenen Saft heraus, um den Kuchen feucht zu halten, ohne zusätzliche Flüssigkeit im Teig zu brauchen.
  • Die Garprobe im Teig machen, nicht in einem Apfelstück. Ein Spieß durch eine weiche Apfelscheibe kommt immer sauber heraus, selbst wenn der Teig darunter noch roh ist, eine Stelle mit sichtbarem Teig anpeilen.
  • Er ist am Tag nach dem Backen am besten, sobald sich die Äpfel gesetzt haben und die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden.

Zutaten-Alternativen

  • Feste, säuerliche Äpfel halten ihre Form am besten, sehr weiche Sorten können den Kuchen matschig werden lassen.
  • Eine Prise Muskatnuss neben dem Zimt ist eine schöne Ergänzung.
  • Mit einem Stäuben Puderzucker oder einem Löffel Schlagsahne servieren.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Der bewusst dünn gehaltene Teig, da die Äpfel den Großteil des Kuchens ausmachen sollen, ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

Hat’s geschmeckt? Spendier uns einen Kaffee ☕

Nachgekocht?

Wie war es?