Spätzle
Eierspätzle, mit einer Spätzlepresse oder Reibe statt von Hand von einem Brett geschabt, das funktioniert mit einem etwas lockereren Teig und drückt saubere, gleichmäßige Stränge direkt ins Wasser, das gibt ein gleichmäßigeres Ergebnis mit weniger Sauerei als die traditionelle Brettmethode. In kleinen Portionen durch die Presse zu arbeiten ist es, was die Stränge davon abhält, sich sofort beim Auftreffen ins Wasser zu verklumpen.
Christophs Presse-Spätzle, mit einer Spätzlepresse gemacht für ein gleichmäßigeres Ergebnis mit weniger Sauerei als die Brettmethode.
Zutaten
Geschrieben für: 4 L Topf
Spätzle
- 400 g Mehl gerundet
- 5 Eier gerundet
- 8 g feines Salz gerundet
- 150 ml Wasser, nach Bedarf gerundet
- 40 g Butter, zum Schwenken gerundet
Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.
Zubereitung
- Mehl, Eier und Salz in einer Schüssel verbinden. Mit einem Holzlöffel 2 bis 3 Minuten kräftig schlagen, dabei nach und nach Wasser zugeben, bis ein glatter Teig entsteht, der etwas lockerer ist als für die Brettmethode, dick genug, um zusammenzuhalten, aber gießbar für eine Presse.
- 15 Minuten ruhen lassen.
- Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Eine Spätzlepresse oder Reibe mit einer Portion Teig füllen und direkt über das kochende Wasser drücken, die Stränge hineinfallen lassen.
- Kochen, bis sie schwimmen, etwa 2 Minuten, dann mit einer Schaumkelle herausheben. In kleinen Portionen mit dem restlichen Teig wiederholen.
- Die gekochten Spätzle vor dem Servieren mit der Butter schwenken.
Hinweise
- Einen etwas lockereren Teig für die Presse verwenden als für die Handschabmethode. Eine Presse braucht einen Teig, der durch die Löcher fließt, zu steif und er drückt sich nicht sauber durch, zu dünn und die Stränge fallen auseinander, bevor sie im Wasser stocken.
- In kleinen Portionen durch die Presse arbeiten. Zu viel Teig auf einmal gedrückt senkt die Wassertemperatur, und die Stränge kleben zusammen statt gleichmäßig und getrennt zu garen.
- Den Teig vor dem Pressen ruhen lassen. Das gibt dem Mehl Zeit, vollständig zu hydrieren, das ergibt eine glattere Textur.
- Sofort nach dem Abgießen mit Butter schwenken, das hält die Stränge davon ab, beim Abkühlen aneinander zu kleben.
Zutaten-Alternativen
- Das ist eine schlichte Version, gedacht als Basis für jede Sauce oder jedes Gericht dazu, wie Gulasch, Champignonsauce, oder geriebener Käse und angebratene Zwiebeln (Käsespätzle).
- Eine Prise Muskatnuss im Teig ist eine traditionelle Ergänzung.
- Übrig gebliebene Spätzle wärmen gut auf in einer heißen Pfanne mit etwas Butter.
Verwendete Quellen
Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das Herstellen mit einer Spätzlepresse für ein gleichmäßigeres Ergebnis mit weniger Sauerei als die Brettmethode ist Christophs eigene Entscheidung.
Von Christoph Mayer