Tiramisu-Torte, zum Servieren angerichtet
KI-generiertes Bild

Tiramisu-Torte

Eine runde, schneidbare Version von Tiramisu, kaffeegetränkte Löffelbiskuit stehen als Ring um eine Mascarpone-Creme, die auf einer richtig gegarten Ei-Basis aufgebaut ist statt auf rohem Eigelb, sodass sie sicher für jeden ist und beim Schneiden ihre Form hält. Kakao kommt erst kurz vor dem Servieren darüber, nicht vor dem Kühlen, sonst wird er feucht und pastig.

Vorbereitung40 Min.
Garzeit10 Min.
Ruhezeit300 Min.
Portionen12
Kochmodus

Christophs Tiramisu als schneidbare Torte gebaut, die Ei-Basis richtig gegart für Sicherheit, statt roh wie in der klassischen Schüsselversion.

Zutaten

Geschrieben für: 22 cm runde Form

Einheiten
Temperatur
Portionen
12

Torte

  • 24 Löffelbiskuit
  • 300 ml starker Kaffee, auf Zimmertemperatur abgekühlt
  • 30 ml Kaffeelikör oder dunkler Rum (optional)
  • 5 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 30 ml Wasser
  • 500 g Mascarpone, Zimmertemperatur
  • 300 ml Sahne, kalt, zu weichen Spitzen geschlagen
  • 20 g Kakaopulver, zum Bestäuben, erst ganz am Ende

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Den Boden eines 22-cm-Springform-Rings mit Backpapier auslegen. Die Löffelbiskuits aufrecht dicht an dicht am Rand entlang aufstellen, Zuckerseite nach außen.
  2. Kaffee und Likör, falls verwendet, in einer flachen Schale verbinden.
  3. Eigelb, Zucker und Wasser in einer hitzebeständigen Schüssel verquirlen, über einem Topf mit kaum köchelndem Wasser, ohne das Wasser zu berühren. Etwa 5 Minuten ständig schlagen, bis hell, angedickt und bandartig vom Schneebesen fällt. Von der Hitze nehmen und 1 weitere Minute schlagen, um leicht abzukühlen.
  4. Die Mascarpone glatt rühren, dann die abgekühlte Eimischung unterheben, bis vollständig verbunden.
  5. Die geschlagene Sahne in zwei Portionen unterheben, sanft, so viel Luft wie möglich behalten.
  6. Genug Löffelbiskuit kurz in die Kaffeemischung tauchen, ein, zwei Sekunden pro Seite, um den Boden des Rings auszulegen, bei Bedarf zurechtbrechen.
  7. Die Hälfte der Mascarpone-Creme über den getränkten Löffelbiskuit streichen. Mit einer weiteren Schicht getauchter Löffelbiskuit und der restlichen Creme wiederholen. Die Oberfläche glatt streichen.
  8. Mindestens 5 Stunden, am besten über Nacht kühlen.
  9. Kurz vor dem Servieren großzügig mit Kakaopulver bestäuben, nicht vor dem Kühlen, früh bestäubter Kakao zieht Feuchtigkeit aus der Creme darunter und wird bis zum Servieren pastig statt pulvrig. Den Ring lösen und mit einem unter heißem Wasser abgespülten Messer zwischen den Schnitten schneiden.

Hinweise

  • Das Garen der Ei-Zucker-Basis macht dies zu einem wirklich sicheren Dessert, anders als ein klassisches Schüssel-Tiramisu mit rohem Eigelb, diesen Schritt nicht auslassen, um Zeit zu sparen.
  • Den Löffelbiskuit kurz eintauchen, nicht lange. Ein, zwei Sekunden pro Seite reichen meist, zu lange eingeweicht werden sie matschig und die Schichten fallen ineinander.
  • Kakao kommt ganz am Ende dazu, direkt vor dem Servieren. Vor der langen Kühlzeit bestäubt, zieht er Feuchtigkeit aus der Creme darunter und wird von pulvrig zu pastig.
  • Sie hält sich 3 Tage im Kühlschrank, abgedeckt, die Löffelbiskuit-Schichten werden jeden Tag weicher, sie ist innerhalb der ersten 24 Stunden am besten.

Zutaten-Alternativen

  • Kaffeelikör oder Rum können für eine kindergeeignete Version ganz weggelassen werden, nur Kaffee zum Tauchen verwenden.
  • Mascarpone hat geschmacklich keinen echten Ersatz für die Textur, eine Mischung aus Frischkäse und zusätzlicher Schlagsahne kommt näher als die meisten Alternativen, ist aber merklich weniger reichhaltig.
  • Entkoffeinierter Kaffee funktioniert genauso, wenn Koffein ein Thema ist.
  • Eine Schicht geriebene dunkle Schokolade zwischen den Löffelbiskuit-Schichten, zusätzlich zum Kakao obenauf, ist eine gute, verbreitete Variante.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das richtige Garen der Ei-Basis für Sicherheit statt roh wie in der klassischen Schüsselversion ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

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