Torta della Nonna, zum Servieren angerichtet
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Torta della Nonna

Eine toskanische Cremetorte, der Teig gründlich gekühlt vor dem Ausrollen, denn ein warmer, weicher Teig reißt und schrumpft unvorhersehbar im Ofen, und die Creme auf dem Herd richtig dick gekocht, bevor sie überhaupt in den Boden kommt, denn eine flüssige, direkt im rohen Teig gebackene Creme stockt nie richtig und weicht den Boden auf. Die Pinienkerne vor dem Bestreuen zu rösten ist es, was ihren Geschmack davon abhält, flach gegen die reichhaltige Creme zu wirken.

Vorbereitung45 Min.
Garzeit45 Min.
Ruhezeit60 Min.
Portionen4
Kochmodus

Christophs Torta della Nonna, die Creme richtig dick auf dem Herd gekocht, bevor sie in den rohen Teigboden kommt.

Zutaten

Geschrieben für: 26 cm runde Form

Einheiten
Temperatur
Portionen
4

Teig

  • 350 g Mehl
  • 150 g kalte Butter, gewürfelt
  • 120 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 1 g feines Salz

Creme

  • 600 ml Milch
  • 1 Vanilleschote, aufgeschlitzt und ausgekratzt
  • 5 Eigelb
  • 120 g Zucker
  • 50 g Speisestärke
  • 60 g Pinienkerne
  • 30 g Puderzucker, zum Bestäuben

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Mehl, kalte Butter, Zucker und Salz verbinden, mit den Fingerspitzen verreiben, bis es groben Krümeln ähnelt. Das Eigelb zugeben und zu einem Teig zusammenfügen. Halbieren, zu Scheiben flach drücken und 45 Minuten kühlen.
  2. Die Milch mit der aufgeschlitzten Vanilleschote und dem ausgekratzten Mark erhitzen, bis kurz vor dem Köcheln.
  3. Eigelb, Zucker und Speisestärke verquirlen. Langsam ein Drittel der heißen Milch unter ständigem Rühren einfließen lassen, dann dies zurück in die restliche Milch rühren.
  4. Zurück auf niedrige Hitze stellen und unter ständigem Rühren 3 bis 4 Minuten garen, bis dick genug, um eine Bandspur zu halten. In eine Schüssel geben, Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche drücken und vollständig abkühlen lassen.
  5. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Teigscheibe ausrollen und eine 26 cm Tarteform auslegen. Die abgekühlte Creme eingießen und die Oberfläche glätten.
  6. Die zweite Teigscheibe ausrollen und über die Creme legen, die Ränder versiegeln. Die Oberseite mit einer Gabel einstechen.
  7. 30 bis 35 Minuten backen, bis tief goldbraun. Vollständig abkühlen lassen.
  8. Die Pinienkerne 2 bis 3 Minuten in einer trockenen Pfanne rösten, bis duftend. Über die abgekühlte Torte streuen und mit Puderzucker bestäuben.

Hinweise

  • Die Creme auf dem Herd vollständig dick kochen, bevor sie in den Boden kommt. Eine flüssige, direkt im rohen Teig gebackene Creme stockt in der Zeit, die der Teig zum Backen braucht, nie richtig und weicht dabei den Boden auf.
  • Den Teig gründlich kühlen vor dem Ausrollen. Warmer, weicher Teig reißt leicht und schrumpft unvorhersehbar beim Backen, kalter Teig hält seine Form.
  • Die Pinienkerne vor dem Bestreuen rösten. Rohe Pinienkerne schmecken vergleichsweise flach gegen die reichhaltige Vanillecreme, Rösten bringt eine Tiefe hervor, die den Belag lohnenswert macht.
  • Sie ist am Tag nach dem Backen am besten, sobald vollständig abgekühlt und gestockt, sie hält sich aber 3 Tage im Kühlschrank.

Zutaten-Alternativen

  • Pinienkerne sind traditionell, Mandelblättchen sind ein vernünftiger Ersatz, falls Pinienkerne nicht verfügbar sind.
  • Etwas geriebene Zitronenschale in der Creme ist eine traditionelle Ergänzung.
  • Bei Zimmertemperatur servieren, nicht kalt direkt aus dem Kühlschrank, für die beste Textur.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das richtig dicke Kochen der Creme auf dem Herd, bevor sie in den rohen Teigboden kommt, ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

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