Vegane Bratensauce
Eine dunkle, herzhafte Sauce, ganz ohne echten Bratensatz aufgebaut, Wurzelgemüse hart geröstet, bis es an den Rändern wirklich ankohlt, das ersetzt die gebräunten Stücke, die ein Fleischbraten normalerweise hinterlassen würde. Die Röstform selbst abzulöschen statt die Sauce getrennt in einem Topf zu machen, ist es, was diesen Röstgeschmack in die fertige Sauce trägt.
Christophs vegane Bratensauce, das Gemüse geröstet, bis es wirklich ankohlt, um den Bratensatz eines Fleischbratens zu ersetzen.
Zutaten
Sauce
- 200 g Zwiebel, geviertelt, mit Schale gerundet
- 200 g Möhre, in Stücke geschnitten gerundet
- 150 g Knollensellerie, in Stücke geschnitten gerundet
- 2 Knoblauchzehen, mit Schale gerundet
- 40 ml Olivenöl gerundet
- 30 g Tomatenmark gerundet
- 800 ml Gemüsebrühe gerundet
- 30 g Mehl gerundet
- 15 ml Sojasauce gerundet
- nach Geschmack feines Salz gerundet
- nach Geschmack frisch gemahlener schwarzer Pfeffer gerundet
Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.
Zubereitung
- Den Ofen auf 220°C Umluft vorheizen. Zwiebel, Möhre, Knollensellerie und Knoblauch mit dem Olivenöl auf einem Backblech wenden. 30 bis 35 Minuten rösten, bis sichtbar angekohlt und an den Rändern dunkelbraun, nicht nur golden.
- Das Tomatenmark durch das geröstete Gemüse rühren und für 5 Minuten zurück in den Ofen geben.
- Alles in einen Topf geben, dabei angekohlte Stücke mit einem Schuss Brühe von der Form abkratzen. Die restliche Brühe zugeben und 20 Minuten köcheln.
- Die Flüssigkeit absieben, dabei fest auf die Feststoffe drücken, um das gesamte Aroma auszupressen. Die Feststoffe entsorgen (oder für einen anderen Zweck aufbewahren, wie ein Püree).
- Das Mehl mit einem Schuss kaltem Wasser glattrühren, dann in die köchelnde Flüssigkeit einrühren. 5 Minuten köcheln, bis dick genug, um den Löffelrücken zu überziehen.
- Die Sojasauce einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Hinweise
- Das Gemüse rösten, bis es wirklich ankohlt, nicht nur golden. Die dunkle, leicht bittere Röstung steht für den tiefen herzhaften Geschmack ein, den der Bratensatz eines Fleischbratens normalerweise liefern würde, zu wenig geröstetes Gemüse lässt die Sauce dünn schmecken.
- Die tatsächliche Röstform ablöschen, nicht einen separaten Topf. Die gebräunten, klebrigen Stücke, die an der Form haften, tragen enorm viel Geschmack, der verloren geht, wenn direkt zum Köcheln in einem Topf übergegangen wird.
- Beim Absieben fest auf die Feststoffe drücken. Ein sanftes Sieben lässt viel Geschmack im entsorgten Gemüse zurück.
- Sie hält sich 4 Tage im Kühlschrank und friert monatelang gut ein, es lohnt sich also, vor einem großen Essen eine doppelte Portion zu machen.
Zutaten-Alternativen
- Knollensellerie kann Pastinake sein, falls nicht verfügbar.
- Sojasauce kann für eine glutenfreie Version Tamari sein.
- Ein Schuss Rotwein beim Ablöschen zugegeben gibt für besondere Anlässe zusätzliche Tiefe.
Verwendete Quellen
Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das Rösten des Gemüses, bis es wirklich ankohlt, um den Bratensatz eines Fleischbratens zu ersetzen, ist Christophs eigene Entscheidung.
Von Christoph Mayer