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Vegane Rouladen mit Knödeln und Rotkohl

Blanchierte Kohlblätter um eine Pilz-Linsen-Füllung gerollt, in Brühe geschmort, bis weich, serviert neben Kartoffelknödeln und geschmortem Rotkohl für den vollständigen traditionellen Sonntagsbratenteller ganz ohne Fleisch. Die Kohlblätter nur bis zur Biegsamkeit zu blanchieren, nicht vollständig zu garen, hält sie davon ab, beim Rollen zu reißen und beim Schmoren auseinanderzufallen.

Vorbereitung45 Min.
Garzeit60 Min.
Portionen4
Kochmodus

Christophs veganer Rouladenteller, die Kohlblätter nur bis zur Biegsamkeit blanchiert, damit sie ohne Reißen rollen.

Zutaten

Geschrieben für: 4 L Topf

Einheiten
Temperatur
Portionen
4

Rouladen

  • 8 große Weiß- oder Wirsingblätter
  • 300 g Pilze, fein gehackt
  • 200 g gekochte braune Linsen
  • 100 g Zwiebel, fein gewürfelt
  • 40 g Paniermehl
  • 30 ml neutrales Pflanzenöl
  • 8 g feines Salz
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 20 g Tomatenmark

Kartoffelknödel

  • 600 g mehligkochende Kartoffeln, am Vortag gekocht, kalt, gerieben
  • 80 g Kartoffelstärke
  • 8 g feines Salz

Rotkohl

  • 600 g Rotkohl, fein geschnitten
  • 1 Apfel, geschält, gerieben
  • 20 ml Rotweinessig
  • 20 g Zucker
  • 20 g neutrales Pflanzenöl
  • nach Geschmack feines Salz

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Einen großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Kohlblätter 2 Minuten blanchieren, nur bis biegsam, nicht vollständig weich. Abgießen und trockentupfen.
  2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel 4 Minuten anschwitzen, bis weich. Die Pilze zugeben und weitere 5 Minuten garen, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Vom Herd genommen Linsen, Paniermehl und Salz einrühren.
  3. Die Füllung auf jedes Kohlblatt löffeln, nahe am Strunkende. Die Seiten einschlagen und fest aufrollen. Mit Küchengarn oder einem Zahnstocher sichern.
  4. Brühe und Tomatenmark in einem breiten Topf zum Köcheln bringen. Die Rouladen mit der Naht nach unten zugeben, abdecken, und 40 Minuten köcheln, bis weich.
  5. Für die Knödel geriebene kalte Kartoffel, Kartoffelstärke und Salz in einer Schüssel verbinden, sanft mischen. Zu 8 Kugeln formen. Einen separaten Topf gesalzenes Wasser zum kaum merklichen Simmern bringen, die Knödel zugeben, und 20 Minuten pochieren, bis fest.
  6. Für den Rotkohl das Öl in einem Topf erhitzen und Kohl und Apfel 5 Minuten anschwitzen. Essig und Zucker zugeben, abdecken, und 25 Minuten köcheln, bis weich. Mit Salz würzen.
  7. Die Rouladen mit den Knödeln und dem Rotkohl servieren.

Hinweise

  • Die Kohlblätter nur bis zur Biegsamkeit blanchieren, nicht vollständig weich. Übergarte Blätter reißen beim Rollen und fallen beim langen Schmoren auseinander, etwas festere Blätter halten deutlich besser zusammen.
  • Die Kartoffeln für die Knödel am Vortag kochen und kühlen. Warme, frisch gekochte Kartoffel ist zu nass, um allein mit Stärke richtig zu binden, kalte, einen Tag alte Kartoffel hat genug Feuchtigkeit abgegeben, um zu funktionieren.
  • Alle Flüssigkeit aus den Pilzen kochen, bevor die Blätter gefüllt werden. Eine nasse Füllung macht die Rouladen schwerer zu rollen und kann beim Schmoren auslaufen.
  • Rouladen und Rotkohl halten sich 4 Tage im Kühlschrank und wärmen gut auf, die Knödel am besten frisch pochieren.

Zutaten-Alternativen

  • Braune Linsen können grüne Linsen sein, oder gekochte, zerdrückte Kichererbsen für eine andere Textur.
  • Wirsing gibt eine etwas zartere Rolle als Weißkohl, beide funktionieren aber gut.
  • Ein Schuss Rotwein in der Schmorbrühe ist eine gute, untraditionelle Ergänzung für zusätzliche Tiefe.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das Blanchieren der Kohlblätter nur bis zur Biegsamkeit, damit sie ohne Reißen rollen, ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

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