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Vegane Tomatensuppe mit Linsenbällchen

Eine glatte, geröstete Tomatensuppe mit kleinen, in der Pfanne gebratenen Linsenbällchen, die am Ende zugegeben statt eingerührt werden, sodass die Suppe eine Suppe bleibt und die Bällchen ein eigenständiger, bissfester Kontrast bleiben statt sich aufzulösen. Die Linsen müssen so lange gegart werden, bis sie wirklich klebrig sind, nicht nur weich, sonst fallen die Bällchen in der Pfanne auseinander.

Vorbereitung30 Min.
Garzeit45 Min.
Ruhezeit20 Min.
Portionen4
Kochmodus

Christophs vegane Tomatensuppe mit Linsenbällchen, die Linsen so lange gegart, bis wirklich klebrig, nicht nur weich, damit die Bällchen in der Pfanne die Form halten.

Zutaten

Geschrieben für: 3 L Topf

Einheiten
Temperatur
Portionen
4

Suppe

  • 1 kg reife Tomaten, halbiert
  • 150 g Zwiebel, geviertelt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 40 ml Olivenöl
  • 10 g Zucker
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • nach Geschmack feines Salz
  • nach Geschmack frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Linsenbällchen

  • 200 g rote Linsen
  • 450 ml Wasser
  • 60 g Paniermehl
  • 20 g Zwiebel, fein gewürfelt
  • 5 g feines Salz
  • 30 g neutrales Pflanzenöl, für die Pfanne

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Tomaten, Zwiebel und Knoblauch mit dem Olivenöl und Zucker wenden, auf einem Blech verteilen, und 30 Minuten rösten, bis zusammengefallen und an den Rändern leicht karamellisiert.
  2. Währenddessen Linsen und Wasser in einem kleinen Topf verbinden. Unter gelegentlichem Rühren 20 Minuten köcheln, bis die Linsen vollständig zu einer dicken, klebrigen Masse zerfallen sind, deutlich über den Punkt hinaus, an dem sie nur weich sind, eine lockere, nasse Mischung hält nicht als Bällchen zusammen.
  3. Die Linsen vom Herd nehmen und Paniermehl, Zwiebel und Salz einrühren. 15 Minuten abkühlen lassen, bis handwarm.
  4. Die Linsenmischung zu 16 kleinen Bällchen rollen, etwa in Walnussgröße.
  5. Die gerösteten Tomaten, Zwiebel und Knoblauch in einen Topf geben mit der Brühe. 5 Minuten köcheln lassen, dann vollständig glatt pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Das Öl in einer Pfanne bei mittelhoher Hitze erhitzen. Die Linsenbällchen portionsweise braten, gelegentlich wenden, etwa 3 Minuten pro Seite, bis rundum tief gebräunt und knusprig.
  7. Die Suppe in Schalen füllen und mit den Linsenbällchen belegen.

Zubereitung im Thermomix

Geschrieben für TM5 oder TM6, 2,2-Liter-Topf. Das deckt die Suppe und das Formen der Linsenbällchen ab, die Tomaten werden weiterhin konventionell geröstet und die Bällchen konventionell gebraten.

  1. Die Tomaten, Zwiebel und Knoblauch wie im Handverfahren im Ofen rösten.
  2. Die Linsen wie im Handverfahren auf dem Herd kochen, dann die klebrige Mischung mit Paniermehl, Zwiebel und Salz in den gespülten Mixtopf geben. 10 Sek./Stufe 4 mischen, nur um gleichmäßig zu verbinden, dann zum Abkühlen und Formen ausleeren.
  3. Den Topf spülen. Geröstete Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und Brühe in den Mixtopf. 1 Min./Stufe 8 mixen, langsam steigernd, bis glatt. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Die Linsenbällchen wie im Handverfahren in einer Pfanne braten, und auf der Suppe servieren.

Hinweise

  • Die Linsen deutlich über den Punkt hinaus garen, an dem sie nur weich sind, bis wirklich klebrig und dick. Zu kurz gegarte Linsen ergeben eine krümelige Mischung, die sofort auseinanderfällt, sobald sie das heiße Öl trifft, die Mischung sollte bei Druck leicht zusammenhalten.
  • Die Linsenmischung vor dem Formen abkühlen lassen. Heiß zu formen ist unangenehm, und die Bällchen halten besser zusammen, sobald sie durch das Abkühlen etwas fester geworden sind.
  • Die Tomaten zu rösten statt sie roh zu köcheln gibt dieser Suppe echte Tiefe, dasselbe Prinzip wie bei jeder gerösteten Tomatensuppe.
  • Die Suppe hält sich 4 Tage im Kühlschrank, die Linsenbällchen am besten frisch braten, die geformten, ungebratenen Bällchen lassen sich aber einen Tag im Voraus kühlen.

Zutaten-Alternativen

  • Rote Linsen garen am schnellsten und klebrigsten, andere Linsensorten funktionieren, brauchen aber längeres Garen und mehr Zerdrücken für dieselbe Textur.
  • Paniermehl kann gegen dieselbe Menge gekochte, zerdrückte Kartoffel getauscht werden für eine glutenfreie Version.
  • Eine Prise Kreuzkümmel oder geräuchertes Paprikapulver in der Linsenmischung ist eine gute, untraditionelle Ergänzung.

Verwendete Quellen

Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das lange Garen der Linsen, bis sie wirklich klebrig und nicht nur weich sind, damit die Bällchen in der Pfanne ihre Form halten, ist Christophs eigene Entscheidung.

Von Christoph Mayer

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