Vegetable Pot Pie
Eine vegetarische Pot Pie, aufgebaut darauf, das Wurzelgemüse hart zu rösten, bevor es auf die Sauce trifft, statt es direkt darin zu köcheln, denn Rösten treibt sein Wasser aus und bräunt die Kanten, wo Köcheln es nur zu einem blassen, eintönigen Brei aufweicht. Eine richtige Mehlschwitzen-Velouté, langsam mit der Gemüsebrühe aufgebaut statt in letzter Minute mit Speisestärke angedickt, ist es, was der Sauce echte Substanz gibt statt eines dünnen, stärkigen Glanzes.
Christophs Vegetable Pot Pie, das Wurzelgemüse zuerst hart geröstet, damit es bräunt statt in der Sauce zu Brei zu werden.
Zutaten
Geschrieben für: 22 cm runde Form
Geröstetes Gemüse
- 300 g Möhren, geschält, in 2 cm Stücke geschnitten gerundet
- 300 g festkochende Kartoffeln, geschält, in 2 cm Stücke geschnitten gerundet
- 200 g Pastinake, geschält, in 2 cm Stücke geschnitten gerundet
- 40 ml Olivenöl gerundet
- nach Geschmack feines Salz gerundet
Sauce
- 60 g Butter gerundet
- 150 g Zwiebel, fein gewürfelt gerundet
- 150 g Staudensellerie, fein gewürfelt gerundet
- 60 g Mehl gerundet
- 700 ml Gemüsebrühe gerundet
- 100 ml Sahne gerundet
- 150 g tiefgekühlte Erbsen gerundet
- 10 g frischer Thymian gerundet
- nach Geschmack feines Salz und schwarzer Pfeffer gerundet
Teig
- 500 g Blätterteig, fertig ausgerollt, gekauft gerundet
- 1 Ei, verquirlt, zum Bestreichen gerundet
Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.
Zubereitung
- Den Ofen auf 220°C Umluft vorheizen. Möhren, Kartoffeln und Pastinake mit dem Olivenöl und Salz auf einem Blech schwenken. 25 bis 30 Minuten rösten, einmal wenden, bis an den Kanten gut gebräunt und weich.
- In der Zwischenzeit die Butter in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebel und den Sellerie zugeben und 8 Minuten garen, bis weich.
- Das Mehl einrühren und 2 Minuten garen, dabei ständig rühren. Nach und nach die Brühe einrühren, dann die Sahne, bis glatt. 8 bis 10 Minuten köcheln, bis dick genug, um den Löffelrücken zu überziehen.
- Das geröstete Gemüse, die Erbsen und den Thymian einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Ofen auf 200°C Umluft reduzieren.
- Die Füllung in eine tiefe Auflaufform geben.
- Den Blätterteig etwas größer als die Form ausrollen und über die Füllung drapieren, die Ränder gegen den Rand zum Versiegeln andrücken. Überschuss trimmen und kneifen.
- Mit verquirltem Ei bestreichen und ein Dampfloch in die Mitte schneiden.
- 30 bis 35 Minuten backen, bis rundum aufgegangen und tief goldbraun.
Zubereitung im Thermomix
- Das Gemüse im Ofen rösten wie in der Handmethode, ab Schritt 1.
- Die Butter, Zwiebel und den Sellerie in den Mixtopf geben. 8 Min./100°C/Stufe 1 anschwitzen.
- Das Mehl zugeben. 2 Min./100°C/Stufe 1 garen. Die Brühe und Sahne zugeben. 10 Min./90°C/Stufe 2 garen, bis dick.
- Das geröstete Gemüse, Erbsen, Thymian und Gewürze zugeben. 10 Sek./Linkslauf/Stufe 1 mischen. Wie in der Handmethode fortfahren, ab Schritt 5.
Hinweise
- Das Wurzelgemüse hart rösten, bevor es überhaupt in die Nähe der Sauce kommt. Rohes Gemüse direkt in der Sauce zu köcheln weicht es zu einem blassen, eintönigen Brei auf, Rösten treibt sein Wasser aus und bräunt die Kanten, das trägt sich als echter Geschmack in die fertige Pastete.
- Die Sauce richtig mit einer Mehlschwitze aufbauen, statt am Ende zu Speisestärke zu greifen. Eine langsam aufgebaute Mehlschwitzen-Velouté hat echte Substanz, ein Speisestärke-Verdicker in letzter Minute gibt nur einen dünnen, stärkigen Glanz über eine wässrige Sauce.
- Die Erbsen ganz zum Schluss zugeben, wenn möglich vom Herd genommen, damit sie leuchtend und nur gerade weich bleiben statt grau und matschig zu werden.
- Sie hält und wärmt sich 3 Tage gut auf.
Zutaten-Alternativen
- Süßkartoffel kann einen Teil der Pastinake oder Möhre für eine süßere Füllung ersetzen.
- Eine Handvoll gehackte Champignons, mit der Zwiebel und dem Sellerie zugegeben, ist eine gute Ergänzung.
- Hefeflocken, in die Sauce eingerührt, geben herzhafte Tiefe, falls auf Sahne verzichtet wird.
Verwendete Quellen
Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das harte Vorrösten des Wurzelgemüses, damit es bräunt statt in der Sauce zu Brei zu werden, ist Christophs eigene Entscheidung.
Von Christoph Mayer