Zimtschnecken
Klassische Zimtschnecken, eng aneinander in einer Form gebacken statt mit Abstand auf einem Blech, das hält ihre Seiten weich und hell, damit sie sich zupfen lassen statt geschnitten werden zu müssen, und lässt die Zimtfüllung in der Mitte klebrig-weich bleiben statt an den freiliegenden Rändern auszutrocknen. Zimmerwarme, richtig weiche Butter für die Füllung zu verwenden, nicht geschmolzene, ist es, was sie davon abhält, vor dem Backen direkt in den Teig einzuziehen.
Christophs Zimtschnecken, eng aneinander gebacken, damit die Seiten weich bleiben, die Füllung mit weicher statt geschmolzener Butter gemacht.
Zutaten
Geschrieben für: 23 × 33 cm Auflaufform
Teig
- 450 g Mehl gerundet
- 7 g Trockenhefe gerundet
- 60 g Zucker gerundet
- 220 ml Milch, lauwarm gerundet
- 1 Ei gerundet
- 70 g Butter, weich gerundet
- 5 g feines Salz gerundet
Füllung
- 80 g Butter, weich, nicht geschmolzen gerundet
- 100 g brauner Zucker gerundet
- 15 g gemahlener Zimt gerundet
Glasur
- 100 g Puderzucker gerundet
- 20 ml Milch gerundet
Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.
Zubereitung
- Mehl, Hefe, Zucker und Salz in einer Schüssel verquirlen. Die lauwarme Milch, das Ei und die weiche Butter zugeben. Mischen und 8 bis 10 Minuten kneten, bis glatt und elastisch. Abdecken und 60 Minuten gehen lassen, bis verdoppelt.
- Die weiche Butter, den braunen Zucker und den Zimt zu einer streichfähigen Paste für die Füllung mischen.
- Den Teig zu einem großen Rechteck ausrollen, etwa 5 mm dick. Die Füllung gleichmäßig darauf verstreichen, einen kleinen Rand freilassen.
- Fest von einer langen Kante her aufrollen. In 10 Stücke schneiden. Eng aneinander in eine gebutterte Auflaufform setzen.
- Abdecken und 40 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
- 22 bis 25 Minuten backen, bis goldbraun und vollständig durchgegart. 10 Minuten abkühlen lassen.
- Puderzucker und Milch für die Glasur verquirlen. Über die warmen Schnecken vor dem Servieren träufeln.
Hinweise
- Die Schnecken eng aneinander in die Form setzen. Das hält die Seiten davon ab, beim Backen eine Kruste zu entwickeln, damit sich die Schnecken weich zupfen lassen statt geschnitten werden zu müssen, und es staut auch Dampf, der die Füllung in der Mitte klebrig-weich hält.
- Die Butter für die Füllung weich, nicht geschmolzen verwenden. Geschmolzene Butter zieht direkt in den Teig ein, noch bevor er in den Ofen kommt, das ergibt eine fettige Schnecke mit dünner Füllung, weiche Butter verstreicht sich als Paste, die größtenteils an Ort und Stelle bleibt.
- Den Teig fest aufrollen. Eine lockere Rolle lässt die Füllung verrutschen und sich ungleichmäßig sammeln, das gibt manchen Schnecken eine dicke Spirale und anderen fast keine.
- Am besten warm gegessen, erst kurz vor dem Servieren glasiert, sie wärmen am nächsten Tag angemessen in einem niedrig eingestellten Ofen auf.
Zutaten-Alternativen
- Ein Frischkäse-Frosting statt der einfachen Glasur ist eine beliebte amerikanische Variante.
- Eine Handvoll gehackte Pekannüsse oder Walnüsse in der Füllung gibt Knusprigkeit.
- Eine Prise Kardamom neben dem Zimt gibt ein anderes, etwas komplexeres Gewürzprofil.
Verwendete Quellen
Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das enge Backen der Schnecken, damit die Seiten weich bleiben, und die weiche statt geschmolzene Butter in der Füllung sind Christophs eigene Entscheidungen.
Von Christoph Mayer