Zwetschkenknödel mit Nussbröseln (vegan)
Eine ganze Zwetschge, entsteint und mit einem Zuckerwürfel ersetzt, in einen veganen Kartoffelteig gewickelt und sanft pochiert, dann in Bröseln gewälzt, die mit Walnüssen und Butter geröstet werden, bis tief goldbraun. Am Vortag gekochte, kalte Kartoffelpüree für den Teig zu verwenden hält ihn fest genug, um die Zwetschge zu umhüllen, ohne im Pochierwasser auseinanderzufallen.
Christophs vegane Zwetschkenknödel, am Vortag gekochte kalte Kartoffel für den Teig verwendet, das hält ihn fest genug zum Umhüllen, ohne auseinanderzufallen.
Zutaten
Geschrieben für: 4 L Topf
Kartoffelteig
- 500 g mehligkochende Kartoffeln, am Vortag gekocht, kalt, zerdrückt gerundet
- 120 g Mehl gerundet
- 40 g Kartoffelstärke gerundet
- 8 g feines Salz gerundet
- 8 feste Zwetschgen, Stein durch einen kleinen Schlitz entfernt gerundet
- 8 Würfelzucker, einer pro Zwetschge gerundet
Nussbrösel
- 60 g vegane Butter gerundet
- 80 g Paniermehl gerundet
- 50 g Walnüsse, fein gehackt gerundet
- 40 g Zucker gerundet
- 20 g Puderzucker, zum Bestäuben (optional) gerundet
Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.
Zubereitung
- Kalte zerdrückte Kartoffel, Mehl, Kartoffelstärke und Salz in einer Schüssel verbinden. Sanft mischen, nur bis sich ein glatter, fester Teig verbindet, zu langes Bearbeiten macht den Teig zäh.
- Einen Zuckerwürfel in jede entsteinte Zwetschge stecken, den Schlitz um ihn herum schließen.
- Den Teig in 8 Portionen teilen. Jede zu einer Scheibe flach drücken, groß genug, um eine Zwetschge zu umhüllen, die Zwetschge vollständig einschließen, und sanft zwischen den Handflächen rollen, um die Nähte zu verschließen und zu glätten.
- Einen großen Topf gut gesalzenes Wasser zum kaum merklichen Simmern bringen. Die Knödel sanft hineingleiten lassen und 15 Minuten unbedeckt pochieren, bis sie schwimmen und sich bei Druck fest anfühlen.
- Währenddessen die vegane Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen. Paniermehl, Walnüsse und Zucker zugeben und unter ständigem Rühren 4 bis 5 Minuten rösten, bis tief goldbraun, genau beobachten, sie brennen schnell an, sobald die Butter bräunt.
- Die Knödel mit einem Schaumlöffel herausheben, kurz abtropfen lassen, und in den warmen Nussbröseln wälzen. Mit Puderzucker bestäuben, falls verwendet, und warm servieren.
Hinweise
- Kalte, einen Tag alte zerdrückte Kartoffel verwenden, nicht warme frisch gekochte. Warme Kartoffel hält zu viel Feuchtigkeit, um mit nur Mehl und Stärke richtig zu binden, kalte Kartoffel hat genug Wasser abgegeben, um einen bearbeitbaren, festen Teig zu geben.
- Den Teig nicht zu lange bearbeiten. Zu viel gehandhabt entwickeln sich die Kartoffelstärken, und die Knödel werden klebrig statt leicht zu bleiben.
- Die Nussbrösel ständig beobachten, sobald sie zu rösten beginnen. Butter, Zucker und Nüsse zusammen brennen schnell an, und der Unterschied zwischen perfekt goldbraun und verbrannt liegt bei Sekunden.
- Sie schmecken am besten warm, direkt nach dem Pochieren, sie werden fester und verlieren ihren Charakter, sobald vollständig kalt.
Zutaten-Alternativen
- Zwetschgen sollten eine feste Sorte sein, die beim Pochieren die Form hält, sehr reife oder weiche Zwetschgen neigen zum Auseinanderfallen.
- Walnüsse können Haselnüsse sein, genauso gehackt.
- Vegane Butter sollte eine blockförmige Backmargarine sein statt einer streichfähigen aus dem Becher, damit die Brösel richtig rösten.
Verwendete Quellen
Eigenes Rezept ohne externe Vorlage. Das Verwenden am Vortag gekochter, kalter Kartoffel für den Teig, damit er fest genug zum Umhüllen bleibt, ohne auseinanderzufallen, ist Christophs eigene Entscheidung.
Von Christoph Mayer