Breite flache Reisbandnudeln mit Rindfleischscheiben und Sojasprossen, glänzend dunkel und leicht angeröstet
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Hauptgericht Chinesisch nach Restaurantart Chinesisch Milchfrei Nussfrei

Beef Chow Fun

Breite flache Reisbandnudeln mit mariniertem Rindfleisch und Sojasprossen scharf angebraten, das kantonesische Gericht, das mit der Wokhitze steht und fällt. Die Nudeln müssen zimmerwarm sein und vorher von Hand vorsichtig getrennt werden, denn kalte, kühlschrankfeste Ho Fun zerbrechen beim ersten Schwenken in Fragmente, und davon erholt sich das Gericht nicht.

Vorbereitung25 Min.
Garzeit10 Min.
Ruhezeit30 Min.
Portionen2
Kochmodus

Adaptiert von The Woks of Lifes Beef Chow Fun, mit deren Natron-Marinade zum Zartmachen und der Regel von zimmerwarmen Nudeln.

Zutaten

Geschrieben für: 30 cm Pfanne

Einheiten
Temperatur
Portionen
2

Rindfleisch und Marinade

  • 250 g Flanksteak, sehr dünn quer zur Faser geschnitten
  • 15 ml Wasser
  • 1 g Natron, Zartmacher; nach 30 Minuten abspülen
  • 8 g Speisestärke
  • 15 ml Austernsauce
  • 15 ml Shaoxing-Reiswein
  • 10 ml helle Sojasauce

Sauce

  • 22 ml dunkle Sojasauce
  • 15 ml helle Sojasauce
  • 8 g Zucker
  • 3 ml geröstetes Sesamöl

Nudeln und Gemüse

  • 500 g frische breite Reisbandnudeln, Ho Fun, zimmerwarm; siehe Ersatz
  • 45 ml neutrales Öl
  • 200 g Sojasprossen
  • 4 Frühlingszwiebeln, in 5 cm lange Stücke geschnitten
  • 1 Zwiebel, in Streifen geschnitten

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Das Fleisch zart machen. Die Scheiben mit Wasser und Natron mischen und 30 Minuten stehen lassen, dann gründlich unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Ohne Abspülen bleibt ein seifiger Geschmack. Jetzt Stärke, Austernsauce, Shaoxing-Wein und Sojasauce untermischen.
  2. Die Nudeln auf Zimmertemperatur bringen und von Hand trennen. Kamen sie aus dem Kühlschrank, eine Stunde stehen lassen oder in kurzen Intervallen in der Mikrowelle biegsam machen. Die Bänder einzeln vorsichtig auseinanderziehen. Kalte Nudeln sind spröde und brechen zu kurzen Fetzen, egal wie vorsichtig man gart.
  3. Die Sauce anrühren und bereitstellen.
  4. Das Fleisch im glühend heißen Wok anbraten. Ein Drittel des Öls zugeben, das Fleisch in einer Lage verteilen, 60 bis 90 Sekunden Farbe nehmen lassen, dann kurz schwenken und noch leicht untergegart herausnehmen.
  5. Die Zwiebel in etwas mehr Öl 1 Minute braten.
  6. Die Nudeln zugeben und in Ruhe lassen. Das restliche Öl zugeben, die Nudeln hineingeben, ausbreiten und jeweils 30 bis 40 Sekunden ungestört liegen lassen, damit sie stellenweise Blasen werfen und ansetzen. Mit einem Spatel wenden statt zu rühren, und behutsam vorgehen.
  7. Saucieren und fertigstellen. Die Sauce am Rand entlanggießen, nur zwei- oder dreimal schwenken, dann Fleisch, Sojasprossen und Frühlingszwiebeln zugeben. Noch einmal schwenken und aus der Pfanne holen. Jedes zusätzliche Schwenken zerbricht mehr Nudeln.

Hinweise

  • Dieses Gericht ist ein Hitzetest. Der rauchige Geschmack, für den man Chow Fun bestellt, entsteht, wenn die Nudeln an sehr heißem Metall ansetzen. Ein Haushaltsherd tut sich schwer; portionsweise garen und die Pfanne so heiß machen, wie sie wird.
  • Die Nudeln so wenig wie möglich anfassen. Wenige große Bewegungen mit dem Spatel schlagen ständiges Rühren. Gebrochene Nudeln schmecken gleich, aber das Gericht verliert seinen Charakter.
  • Sojasprossen kommen ganz zum Schluss, wie überall in diesem Regal.
  • Das Natron ist es, was Restaurantfleisch samtig macht. Dreißig Minuten, dann gründlich abspülen, ohne Ausnahme.

Zutaten-Alternativen

  • Frische breite Reisbandnudeln (Ho Fun, Sha He Fen) gibt es gekühlt in Asia-Läden in Deutschland und Kanada, meist als gefalteter Block. Getrocknete breite Reisnudeln, bis biegsam eingeweicht, sind der Ersatz und halten besser zusammen, es fehlt aber der seidige Biss. Frische möglichst nicht kühlen.
  • Austernsauce ersetzt man durch vegetarische Austernsauce auf Pilzbasis.
  • Flanksteak kann Rumpsteak, Skirt oder jedes magere Stück sein, dünn quer zur Faser geschnitten.

Verwendete Quellen

Passt gut zu

Verwendete Quellen

Von Christoph Mayer

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