Ein Glas dickes cremiges Joghurtdressing mit Dill und grobem schwarzem Pfeffer gesprenkelt, ein Löffel hebt etwas heraus, daneben ein grüner Salat
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Christophs Haus-Dressing

Griechischer Joghurt, Olivenöl, Essig und ein guter Schuss Gurkenwasser, dazu Dill und Knoblauchpulver. Die Gurkenlake ist der Teil, mit dem niemand rechnet, und der Teil, der es funktionieren lässt. Zwei Minuten Arbeit.

Vorbereitung5 Min.
0
Ruhezeit30 Min.
Portionen8
Kochmodus

Christophs eigenes, das er fast jede Woche macht

Zutaten

Einheiten
Temperatur
Portionen
8

Dressing

  • 200 g griechischer Joghurt, vollfett; fettarm trennt sich und schmeckt kreidig
  • 45 ml Gurkenwasser, direkt aus dem Glas, und das ist der ganze Trick
  • 30 ml Olivenöl
  • 20 ml Weißweinessig
  • 8 g getrockneter Dill, oder eine gute Handvoll frischer, gehackt
  • 5 g Knoblauchpulver, Pulver statt frisch, das im Joghurt über Nacht scharf wird
  • 4 g grober schwarzer Pfeffer, mehr, als sich richtig anfühlt
  • 3 g feines Salz, erst probieren; das Gurkenwasser ist schon salzig

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Zuerst den Joghurt mit dem Gurkenwasser verrühren, bevor irgendetwas anderes dazukommt. Joghurt nimmt Flüssigkeit schlecht auf, wenn alles auf einmal kommt, und mit der dünnsten Zutat anzufangen ergibt eine glatte Basis statt Klümpchen, denen man hinterherrührt.
  2. Das Öl in dünnem Strahl unter Rühren zugeben. Es sieht kurz so aus, als würde es kippen, und kommt dann zusammen.
  3. Essig, Dill, Knoblauchpulver, Pfeffer, dann probieren, bevor überhaupt Salz dazukommt.
  4. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Der getrocknete Dill muss quellen und das Knoblauchpulver seine rohe Kante verlieren. Nach einer Stunde ist es spürbar besser und am nächsten Tag noch besser.

Hinweise

  • Das Gurkenwasser macht drei Dinge. Säure, Salz, und der Dill und Knoblauch, die ohnehin schon in der Lake waren. Deshalb schmeckt das hier fertiger als ein Joghurtdressing mit Zitrone.
  • Welches Glas, ist wichtig. Die Basis ist Dillgurkenlake. Lake von süßsauren Gewürzgurken schmeckt nach Sandwichaufstrich, und Rote-Bete-Lake färbt das Ganze rosa.
  • Knoblauchpulver statt frisch. Frischer Knoblauch wird im Joghurt über ein paar Tage schärfer und leicht bitter. Pulver bleibt, wo es ist, und das zählt, wenn ein Glas eine Woche halten soll.
  • Die Konsistenz ist der Regler. So wie hier ist es ein Dressing. Ohne Essig und mit halbem Gurkenwasser ist es ein Dip für Chips und rohes Gemüse. Mit weiteren 50 ml Gurkenwasser ist es dünn genug für eine Bowl.
  • Es hält eine Woche im Kühlschrank und setzt sich etwas ab, was einmal Schütteln behebt.

Varianten

  • Richtung Ranch. Ein Esslöffel Mayonnaise, ein Teelöffel Zwiebelpulver und eine Handvoll Schnittlauch.
  • Richtung Green Goddess. Eine große Handvoll Petersilie und Basilikum sowie ein paar Sardellen untermixen, oder stattdessen einen Teelöffel hellen Miso, dann bleibt es vegetarisch.
  • Richtung scharf. Ein Esslöffel Sriracha oder ein Teelöffel Aleppo-Pfeffer.
  • Richtung Caesar. Zwei zerdrückte Sardellen, ein Teelöffel Dijon und 30 g geriebener Parmesan. Für einen vegetarischen Caesar die Sardellen durch einen Teelöffel hellen Miso und ein paar gehackte Kapern ersetzen.

Zutaten-Alternativen

  • Griechischer Joghurt kann Skyr sein für mehr Eiweiß und eine schärfere Note, oder mit Wasser verdünnter Labneh. Normaler Joghurt ist zu dünn, wenn man ihn nicht vorher abtropfen lässt.
  • Kein Gurkenglas offen. 30 ml Weißweinessig plus eine Extraprise Salz und ein halber Teelöffel Zucker kommen der Lake nahe. So gut ist es nicht.

Verwendete Quellen

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Von Christoph Mayer

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