Eine Schale mit dickem hellem Dip, durchzogen von dunkelbraunen karamellisierten Zwiebeln, mit Schnittlauch bestreut, daneben ein Haufen geriffelter Chips
KI-generiertes Bild

French Onion Dip

Nicht französisch, und nicht aus Suppenpulver. Zwei große Zwiebeln, vierzig Minuten lang dunkel und marmeladig eingekocht, unter saure Sahne gehoben. Das Einkochen ist das Rezept, und es gibt keine Abkürzung dorthin.

Vorbereitung10 Min.
Garzeit45 Min.
Ruhezeit120 Min.
Portionen8
Kochmodus

Der amerikanische Party-Dip, mit echten karamellisierten Zwiebeln

Zutaten

Geschrieben für: 26 cm Pfanne

Einheiten
Temperatur
Portionen
8

Die Zwiebeln

  • 500 g Zwiebeln, etwa 2 große, dünn geschnitten
  • 30 g Butter
  • 15 ml Olivenöl
  • 5 g feines Salz

Der Dip

  • 300 g saure Sahne
  • 80 g Mayonnaise
  • 10 ml Weißweinessig, um die ganze Süße zu durchbrechen
  • 5 g grober schwarzer Pfeffer
  • 10 g Schnittlauch

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln dünn schneiden und mit Butter, Öl und Salz bei mittlerer bis niedriger Hitze in eine weite Pfanne geben.
  2. 40 Minuten garen, alle fünf Minuten rühren. Sie schwitzen erst, werden glasig, dann hellgold und schließlich dunkel und klebrig. In den letzten zehn Minuten entsteht der ganze Geschmack. Setzt etwas an, einen Schuss Wasser zugeben und abziehen.
  3. Vollständig abkühlen lassen. Warme Zwiebeln verdünnen die saure Sahne, und sie wird nicht wieder fest.
  4. Grob hacken, alles unterheben und zwei Stunden ruhen lassen.

Hinweise

  • Eine schnelle Version gibt es nicht. Zucker hilft nicht und Hitze hilft nicht; beides gibt gebräunte statt karamellisierter Zwiebeln, die brandig-süß statt tief schmecken. Vierzig Minuten bei kleiner Flamme sind der Preis.
  • Der Essig leistet echte Arbeit. Ein halbes Kilo karamellisierte Zwiebeln ist sehr süß, und ohne Säure wird der Dip pappig.
  • Nichts daran ist französisch. Der Name stammt aus amerikanischem Suppenpulver-Marketing der 1950er, und meist wird der Dip aus einem Tütchen gemacht. Das hier ist das, was das Tütchen nachahmt.
  • Er hält 5 Tage und ist am zweiten Tag wirklich besser.

Zutaten-Alternativen

  • Saure Sahne kann Schmand sein, der reichhaltiger ist, oder griechischer Joghurt, der säuerlicher und leichter ist und eine gute eiweißreichere Version ergibt.
  • Die Zwiebeln auf Vorrat machen. Sie lassen sich flach im Beutel perfekt einfrieren, also ein Kilo karamellisieren und die Hälfte aufheben. Damit wird aus einem 45-Minuten-Dip ein 5-Minuten-Dip.

Verwendete Quellen

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Verwendete Quellen

Von Christoph Mayer

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