Ein Glas blass elfenbeinfarbenes Tahini-Dressing, das in einem glatten Band über Ofengemüse gegossen wird, daneben eine halbe Zitrone und Sesamsamen
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Tahini-Zitronen-Dressing

Vier Zutaten, vegan, und das einzige Dressing hier, das dicker wird, wenn man Wasser zugibt. Diese Reaktion sieht beim ersten Mal nach einer Katastrophe aus und ist genau der Grund, warum es funktioniert.

Vorbereitung5 Min.
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Portionen8
Kochmodus

Die klassische levantinische Tahinisauce, für Salat verdünnt

Zutaten

Einheiten
Temperatur
Portionen
8

Dressing

  • 150 g Tahini, vor dem Abwiegen vom Glasboden glatt gerührt
  • 60 ml Zitronensaft
  • 120 ml kaltes Wasser, in Etappen zugeben, die Menge hängt vom Tahini ab
  • 1 Knoblauchzehe, mit Salz zu einer Paste zerdrückt
  • 6 g feines Salz
  • 3 g gemahlener Kreuzkümmel, optional, und es weist das Dressing Richtung Ofengemüse (optional)

Angaben zur Ernährung sind ein Anhaltspunkt, keine Garantie. Bei einer Allergie bitte die Zutaten selbst prüfen.

Zubereitung

  1. Zuerst Tahini, Zitronensaft, Knoblauch und Salz verrühren. Es zieht zu einer steifen, hellen, wenig vielversprechenden Paste an. Das ist richtig.
  2. Das Wasser schluckweise zugeben, dabei rühren. Es löst sich plötzlich und wird deutlich heller.
  3. Aufhören, wenn es in einem Band gießt. Verschiedene Tahinis brauchen merklich unterschiedlich viel Wasser.

Warum es anzieht

Tahini ist eine Emulsion aus Sesamöl und fein gemahlenen Feststoffen. Säure und etwas Wasser brechen sie, die Feststoffe verklumpen und die Masse wird steif. Gibt man weiter Wasser zu, emulgiert sie andersherum neu, diesmal als wasserbasierte Sauce statt als ölbasierte Paste, und wird hell und glatt.

Der Farbwechsel ist das Signal. Elfenbein heißt, sie ist umgeschlagen; die Farbe aus dem Glas heißt, sie ist es nicht.

Hinweise

  • Es zieht im Kühlschrank an und braucht einen Schuss Wasser, um zurückzukommen. Das einplanen statt es als Fehler zu werten.
  • Es hält 5 Tage, länger als jedes Milchdressing hier.
  • Es ist ebenso Sauce wie Dressing. Über Ofenblumenkohl, Falafel, Bowls oder gegrilltem Fisch, und noch dünner ist es die Sauce für Masabacha.
  • Bitteres Tahini ist nicht zu retten. Schmeckt das Glas pur bitter, hilft auch mehr Zitrone nicht, und das Dressing wird ebenfalls bitter.

Zutaten-Alternativen

  • Libanesisches und palästinensisches Tahini sind der Maßstab und feiner und weniger bitter als die meisten Eigenmarken. Es ist die einzige Zutat hier, also lohnt der Unterschied.
  • Für eine cremigere, eiweißreichere Version die Hälfte des Wassers durch griechischen Joghurt ersetzen, was nicht mehr vegan, aber sehr gut ist.

Verwendete Quellen

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Verwendete Quellen

Von Christoph Mayer

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